Zur mobilen Ansicht wechseln

23.04.2013, 14:53 Uhr

Was kam nach "Undercover Boss"? Eismann steht Rede und Antwort

"Undercover Boss" startete am 15. April mit der fünften Staffel. Wieder schickt RTL Firmenbosse im verdeckten Einsatz ins eigene Unternehmen, um Schwachpunkte aufzudecken. Doch wie sinnvoll ist das TV-Experiment? Kann "Undercover Boss" wirklich etwas verändern? Das haben wir das Unternehmen Eismann aus der ersten "Undercover Boss"-Sendung gefragt.

Von WEB.DE Redakteurin Julia Wolfer

In der ersten Folge von "Undercover Boss" begab sich Mika Ramm, Mitglied der Eismann-Geschäftsführung, getarnt als Rico Meissner in die Untiefen seines Unternehmens. Der vermeintliche Praktikant durchlief verschiedene Bereiche  – von der Warenauslieferung über Kunden-Werbung bis zum Warenlager im Kühlhaus – und stieß dabei manchmal an seine Grenzen.

Dennoch wolle er die Erfahrung nicht missen: Eine Woche auf Augenhöhe mit seinen Angestellten zusammengearbeitet zu haben, habe ihm sehr gut getan. "Mikas prägendste Erfahrung war, dass man 'undercover' ehrlichere Gespräche mit Mitarbeitern führen kann, als wenn man als Chef vor die Mitarbeiter tritt", erzählt uns der Eismann-Mitarbeiter Hubertus Menke* im Interview. Es sei wahnsinnig schwierig, ehrlich gemeinte Kritik von seinen Mitarbeitern zu bekommen. Menke räumt ein, dass es sicherlich auch andere Wege gäbe, die Nöte der Mitarbeiter aufzudecken, "aber das TV-Experiment hat sicher geholfen".  

Was kam nach dem TV-Experiment?

Für Mika Ramm war "Undercover Boss" mehr als eine nette Erfahrung. Das Unternehmen konnte sich so nicht nur der Öffentlichkeit präsentieren, sondern auch Konsequenzen in der Unternehmensführung ziehen.

Horst Becker

"Undercover Boss" bei RTL bleibt weiterhin ein Zuschauermagnet. >

Besonders wichtig ist Ramm, die Nähe zu seinen Mitarbeitern zu erhalten. Von der Eismann-Führungsriege erwartet er, den direkten Kontakt zu den Mitarbeitern zu suchen - insbesondere dann, wenn wichtige Entscheidungen bevorstehen, die das Arbeiten der Menschen verändern könnten. "Gerade die Mitfahrten bei Eismännern haben wir als regelmäßigen Bestandteil der Arbeit für die Führungsmannschaft etabliert", erklärte Menke. So kämen die Kollegen mit Jobs in Berührung, die sie vom Schreibtisch aus nicht kennengelernt hätten.

Für Eismann habe sich das TV-Experiment insgesamt gelohnt: "Grundsätzlich war das eine tolle Sache, mit der wir sehr viele positive Dinge verknüpfen – das würden wir jederzeit wieder machen!"

*Das Interview führten wir mit Hubertus Menke, verantwortlich für die Unternehmenskommunikation und Projektverantwortlicher für die Organisation der Teilnahme an "Undercover Boss" mit der Eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH.

Alle News vom: 23. April 2013 Zur Übersicht: TV
iPad Air

Nehmen Sie an unseren Quizzen teil und gewinnen Sie ganz nebenbei. >

top.de

Der Krimi kommt ernst und düster aus der Sommerpause zurück. >

Micky und Gustavo

Kandidaten der RTL-Show beschweren sich vor laufender Kamera. >

Branimir Hrgota

Borussia-Fans guckten bei der Fußball-Übertragung in die Röhre. >


Internet Made in GermanyWEB.DE 2013 - Marke des JahrhundertsIhr WEB.de-Postfach ist grünWeb.de unterstützt UnicefWEB.DE De-Mail - Einfach wie E-Mail, sicher wie ein BriefTop Arbeitgeber Deutschland