Arnold Schwarzenegger über Gewalt in Filmen
Der ehemalige Gouverneur Kaliforniens hat sich im Rahmen der Premiere seines Action-Filmes "The Last Stand" darüber ausgesprochen, wie sehr man Waffengesetze und Gewalt in Filmen sowie Videospielen für Massenmorde verantwortlich machen kann. Gegenüber der Zeitung "USA Today" erklärt Schwarzenegger: "Das ist eine Hexenjagd. Ich würde nicht ausschließlich die NRA verantwortlich machen", spricht der Schauspieler auf die Waffenvereinigung ein, die nach dem Schul-Massaker in Sandy Hook unter Druck geriet. "Das Gleiche gilt für Videospiele oder Waffenhersteller. Tatsächlich ist es ein sehr komplexes Problem."
Darüber hinaus würden Gewaltfilme nicht die Grenze zwischen Fiktion und Realität verwischen, so Schwarzenegger: "Mental gesunde Menschen kennen den Unterschied. Wir müssen das auseinander halten. Was wichtig für uns als Gesellschaft ist, ist, einen besseren Job zu machen, wenn es darum geht, so etwas zu verhindern. Man kann so etwas nie völlig ausradieren", lenkt der 65-Jährige ein. "Es wird immer irgendeinen Verrückten geben, der um sich schießt. Es gibt einfach psychisch kranke Menschen. Die Frage ist, was können wir tun?"
Nachdem ein Jugendlicher in einer Grundschule in Sandy Hooks im Dezember mit einem Arsenal an Waffen für unzählige Tote gesorgt hatte, war in Amerika wiederholt der Wunsch nach einer Verschärfung der Waffengesetze laut geworden, während auch Gewaltfilme und -Spiele für den Vorfall verantwortlich gemacht wurden.
© WENN
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