Köln (dpa) - Tradition neben Moderne präsentiert die Kunstmesse Cologne Fine Art von diesem Mittwoch an in Köln.

Rund 100 Galerien und Händler zeigen bis Sonntag Kunst, Antiquitäten und Design aus zwei Jahrtausenden. Messe-Direktorin Cornelia Zinken sprach am Dienstag von einem bewussten Stilmix, "der neue Bezüge ermöglicht, Tradition mit Moderne kombiniert und unerwartete ästhetische Zusammenhänge erschließen lässt". So sind etwa auf engem Raum ein Kupferstich Albrecht Dürers, eine Würzburger Vitrine aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, Plattencover von Andy Warhol und Gemälde von Marc Chagall zu sehen.

Nach 2013 gibt es erneut auch den Bereich "Stilikonen". Hier werden Oldtimer aus den 1950er und 1960er Jahren Modestücken der selben Zeit gegenüber gestellt. Neben einem grauen Jaguar E-Type (1963) steht beispielsweise ein zweiteiliges Dior-Cocktailensemble von 1962. Dies ergänze "den charakteristischen Crossover" der Messe und trage dem wachsenden Sammelinteresse an Oldtimern und Vintage-Mode Rechnung, sagte Zinken.

Den mit 10 000 Euro dotierten Cologne-Fine-Art-Preis bekommt die seit 1985 in Deutschland lebende Japanerin Leiko Ikemura. Von ihr ist auf der Messe eine Sonderschau aus Skulpturen und Arbeiten auf Papier zu sehen. Der Preis wird von der Koelnmesse und dem Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler (BVDG) vergeben.

Im vergangenen Jahr zählte die Messe 14 000 Besucher.© dpa