Berlin (dpa) - Noch ist die Grillsaison nicht eröffnet. Für Barbecue-Fans gibt es in Berlin aber Alternativen: drinnen und asiatisch. Beim Grillen à la Korea legen die Restaurant-Gäste selbst Fleischstreifen auf eine heiße Metallplatte in der Mitte des Tischs.

Sobald das Fleisch gar ist, wird es mit einer Schere in mundgerechte Stücke geschnitten. Mit etwas Sojasoße kommt es auf ein Blatt Eisbergsalat. Zu kleinen Päckchen wickeln – fertig. Dazu gibt es zum Beispiel Kimchi, durch Milchsäuregärung zubereiteten Kohl. Edler wird es beim japanischen Yakiniku-Barbecue. Hier kommt Kobe-Rind auf den Tischgrill, das als das teuerste Fleisch der Welt gilt. Die Rinder werden in Japan gezüchtet, bekommen Massagen, hören klassische Musik und dürfen ab und an Bier trinken. Diese Luxusbehandlung sorgt angeblich für die feine Marmorierung des Fleisches.© dpa