Berlin (dpa/tmn) - Zwischen der eigenen Katze und denen aus der Nachbarschaft kann es manchmal zu heftigen Kämpfen kommen. "Ist die eigene Katze nicht so dominant, flüchtet sie meistens vor dem stärkeren Tier", sagt Ursula Bauer, Leiterin der Geschäftsstelle der Aktion Tier.

Deshalb ist es wichtig, dass die Katze eine Möglichkeit hat, sich in einen sicheren Bereich zurückzuziehen. "In diesem Zusammenhang scheinen Chip-Katzenklappen ganz praktisch zu sein." Diese erkennen das eigene Tier anhand eines Chips und lassen sie ein.

Meistens vertragen sich die Nachbarschafts-Katzen gut, meint Bauer. "Es kommt jedoch auch öfter vor, dass vor allem unkastrierte Kater den eigenen Tieren zusetzen und diese teilweise auch bis in den eigenen Garten verfolgen." Dann geht vielleicht auch das eigene Tier in eine Abwehrhaltung über - ist sie aber nicht so dominant, wird sie sich zurückziehen.

Ob eine fremde Katze streitlustig ist und das eigene Tier angreifen könnte, erkennen Halter vor allem an der Haltung. Drohgebärden sind ein gesträubtes Fell und ein Buckel, außerdem knurren angriffslustige Katzen mitunter und versuchen, das andere Tier zu jagen.© dpa