Berlin (dpa) - "Frohes neues Jahr" - hier noch ein paar Klassiker, die zum Jahreswechsel einfach dazugehören.

FONDUE ESSEN: Die Geschichte der Delikatesse aus geschmolzenem Käse ist jahrhundertealt. Ob nun Schweizer oder Franzosen die Urheber waren, wird sich wohl nie eindeutig klären lassen. "Fondue" bedeutet zu deutsch "geschmolzen".

CHAMPAGNER TRINKEN: Das französische Weinanbaugebiet Champagne produziert jährlich fast 340 Millionen Flaschen und macht damit 4,5 Milliarden Euro Umsatz. Eine Flasche Sekt tut's aber auch.

"DINNER FOR ONE" SCHAUEN: Der Sketch mit Freddie Frinton und May Warden über Miss Sophies 90. Geburtstag läuft Silvester in allen Dritten Programmen der ARD, und das seit 1963 - "The same procedure as every year".

NEUJAHRSANSPRACHE HÖREN: Seit 1970 hält sie der Bundeskanzler, der Bundespräsident spricht zu Weihnachten. Von 1949 bis 1969 war es umgekehrt. Als Erster sprach 1949 Bundespräsident Theodor Heuss.

BLEIGIESSEN ist ein beliebter Brauch, um die Zukunft vorherzusagen. Da Blei jedoch hochgiftig ist, sollte lieber ungefährliches Zinn gegossen werden. Es schmilzt leicht und lässt sich gut bearbeiten.

FEUERZANGENBOWLE ZUBEREITEN: Verbreitet war sie angeblich schon im antiken Rom. Über einem auf Feuer stehenden Topf wird mit Rum getränkter Zucker über gewürztem Wein abgebrannt. Der gleichnamige Filmklassiker mit Heinz Rühmann von 1944 ist unvergessen.

NEUJAHRSKONZERT BEWUNDERN: Im traditionsreichen Musikverein der österreichischen Hauptstadt Wien geben die Wiener Philharmoniker alljährlich das wohl bekannteste Neujahrskonzert der Welt.

"GUTEN RUTSCH" WÜNSCHEN: Doch Achtung! Mit Glatteis oder Schneematsch hat der klassische Silvesterwunsch nichts zu tun. Manche Forscher führen ihn auf das jüdische Fest "Rosch Haschana" zurück. Andere verweisen auf seine Verwendung als Synonym für "Gute Reise".

FEUERWERK ABBRENNEN: Böllern in der Neujahrsnacht hat Tradition: Schon die Germanen wollten böse Geister mit Licht und Lärm vertreiben. Die Kampagne "Brot statt Böller" mahnt allerdings, zu Silvester auch an die zu denken, die nichts zu feiern haben.© dpa