Luzern (dpa) - Fröhliches Fastnachtstreiben herrscht seit Donnerstagmorgen auch in vielen Teilen der Schweiz. In Luzern wurde die fünfte Jahreszeit besonders lautstark eröffnet.

Um Punkt 5.00 Uhr weckte der traditionelle ohrenbetäubende "Urknall" die Stadt am malerischen Vierwaldstättersee aus dem Winterschlaf. Unüberhörbar war zur selben Zeit auch das "Chesslete" in Solothurn.

Ähnlich wie im Südwesten Deutschlands haben vom "Schmotzigen Dunschtig" (Schmutzigen Donnerstag) an Narrenzünfte in weiten Teilen der Deutsch-Schweiz das Sagen. Auf Plätzen und in den Gassen der Luzerner Altstadt gab es bereits vom frühen Morgen an kaum noch ein Durchkommen. Tausende waren mit Masken sowie in fantasievoll gestalten Gruppen unterwegs.

In Solothurn begannen die närrischen Tage mit dem traditionellen "Chesslete": Tausende in weiße Nachthemden gekleidete Narren mit weißer Zipfelmütze und rotem Halstuch rissen die Stadt mit Glocken, Ratschen und Hörnern aus dem Schlaf. Solothurn nennt sich während der Narrentage Honolulu.© dpa