Köln (dpa/tmn) - Punkte zu Streifen, Blumen zu Karo: Der Mix komplett verschiedener Muster in einem Outfit bleibt angesagt. Doch was wahllos zusammengewürfelt scheint, ist es oft nicht. Stilberaterin Anna Bingemer-Lehr aus Köln hat vier Tipps:

1. Großes und Kleines: Großteilige Muster werden mit kleinteiligen gemischt. "Es ist spannend, einen Gegensatz zu haben", erklärt die Modeexpertin.

2. Blumen und Geometrie: Floral-verspielte Muster werden mit geometrisch-strengen Varianten kombiniert. Auch hier geht es um Spannung: Zweimal Blumen zu sehen, ist langweilig, Karos über den kompletten Körper verteilt auch. Daher rät Bingemer-Lehr: Blumenmuster mit Streifen tragen, Pünktchen mit Blumen. Und nur eines der Muster darf wirklich auffällig sein.

3. Gekonnt betonen: Es gelte, die richtigen Körperpartien in Szene zu setzen, sagt Bingemer-Lehr. Auffällige und große Muster betonen, kleine schaffen dies weniger - das und seine Problemzonen sollte man bei der Auswahl bedenken. "Legen Sie das komplette Outfit aufs Bett oder tragen Sie es vor dem Spiegel und überlegen sie sich: Was sticht nun ins Auge, und möchte ich das?", erklärt die Stilberaterin. "Diesen Look zusammenzustellen, braucht Zeit. Das kann man nicht einfach so morgens aus dem Kleiderschrank greifen."

4. Nicht übertreiben: Maximal drei Kleidungsstücke mit Mustern würde die Expertin auf einmal tragen. Die weiteren Teile inklusive der Accessoires sollten farblich abgestimmt sein. © dpa