Wir suchen auch dieses Jahr wieder nach der schönsten Frau des Internets. Für die Siegerin des Vorjahres, Yassi Hahn, hat sich nach dem Wettbewerb einiges verändert. Im Interview verrät die schöne 24-Jährige, wie es ihr ergangen ist, und welchen Rat sie für zukünftige Bewerberinnen hat.

Am 7. Januar schnappte sich Yassi Hahn den Titel "Miss Internet" und durfte um den "Miss Germany"-Titel kämpfen. Dafür ging es unter anderem zum Missen-Camp auf die Trauminsel Fuerteventura. Auch in diesem Jahr suchen wir nach einer Kandidatin, die die Jury mit Klasse, Schönheit und Charme überzeugt. Im Rahmen eines Kalendershootings für das Lingerie-Label Baci hat Yassi mit uns gesprochen.

Hallo Yassi, wie geht es dir als amtierende "Miss Internet"?

Mir geht es gut, ich habe nur etwas viel Stress. Mit Vollzeit-Job und Studium habe ich jede Menge zu tun. Vor kurzem war ja das Baci-Kalender-Shooting. Und außerdem saß ich am Wochenende bei der Mister- und Miss-Berlin-Wahl in der Jury.

Wie war es, bei der Wahl mal in der Jury zu sitzen? Kam Neid auf, weil du nicht auf die Bühne durftest, oder hat's dir "andersrum" auch gefallen?

Neidisch war ich auf gar keinen Fall. Es war total toll und hat echt Spaß gemacht. Es war auch gut, dass ich schon oft bei solchen Events war, dadurch kenn ich mich aus und weiß, wie es ist, wenn man auf der Bühne steht und einem total komplizierte Fragen gestellt werden.

Du hattest für deinen Kalender ein Shooting mit Baci Lingerie. War es komisch, sich so leicht bekleidet vor der Kamera zu zeigen?

Nein, gar nicht. Wir haben extra Unterwäsche ausgewählt, die nicht zu viel zeigt. Unser Thema ist mehr klassisches Pin Up. Und mit dem tollen Team und dem Fotografen Sven Asmus, den ich seit sieben Jahren kenne, fühlte ich mich echt wohl.

Du modelst ja nicht zum ersten Mal, was denkst du, macht dir daran am meisten Spaß?

Eigentlich, die Ergebnisse hinterher zu sehen. Man arbeitet ja daran, weiß nicht genau, was dabei rauskommt. Und dann wartet man ein paar Tage danach darauf, dass die Fotos endlich fertig sind. Wenn man sie dann sieht, ist man eigentlich in 99 Prozent der Fälle begeistert.

Du hast letztes Jahr unsere "Miss Internet"-Wahl gewonnen. Kannst du sagen, was dir daran besonders gefallen hat?

Mir hat alles daran gefallen! Am besten fand ich aber, dass es so viele Votings gab. Erst, wer ins Camp darf. Dann noch eines, wer zur Verleihung darf und dann schließlich noch eines mit der professionellen Missen-Jury. Man konnte sich praktisch von allen Seiten zeigen und so überzeugen. Das fand ich super!

Mit den Mädels im Missen-Camp hattest du ja auch viel Spaß, hast du denn noch Kontakt zu ihnen? 

Mit ein paar Mädchen hab ich noch Kontakt, mit allen nicht, das verläuft sich ja ein bisschen. Aber zum Beispiel Miss Hamburg und Miss Bremen waren schon in Berlin zu Besuch. Auch mit Miss Sachsen-Anhalt stehe ich noch in Kontakt. Es ist echt ganz schön, wenn man immer wieder mit allen Mädels zu tun hat. Aber dadurch, dass man soweit auseinander wohnt und viel zu tun hat, ist es schwierig, den Kontakt aufrecht zu erhalten.

Hast du generell Vorbilder beim Modeln? Topmodels wie Heidi Klum zum Beispiel?

Eigentlich nicht. Ich habe beruflich derzeit andere Vorstellungen, das läuft nur nebenbei - aber gut. Neben meinen Vollzeitjob habe ich ja jetzt auch angefangen, International Management zu studieren. Da hab ich so viele andere Sachen im Kopf.

Du studierst International Management? Geht das zeitlich überhaupt?

Ich arbeite unter der Woche ganz normal und Freitagabend geht es dann in die Uni. Samstag früh auch. Eigentlich hat man dann nur den Sonntag zum Ausruhen.

Du hast ja einen Freund, was hält der davon, dass du so viel zu tun hast?

Mein Freund ist Gott sei Dank jemand, der das respektiert. Außerdem hat er auch viel zu tun, er spielt auch noch Basketball. Außerdem finde ich, dass man die Momente, die man gemeinsam hat, dadurch noch mehr genießt.

Kannst du abschließend noch den Kandidatinnen sagen, was du ihnen zur Wahl für die "Miss Internet" rätst?

Das Beste wäre, den gesamten Freundeskreis und die Familie anzuspornen, für einen zu stimmen. Man kann zwar nicht viel beeinflussen, aber schon ein paar Stimmen sammeln. Im Endeffekt kommt es aber natürlich auf die Nutzer an.

Vielen Dank für das Interview! 

In der Galerie sehen Sie Making-Of-Bilder von Yassis Kalender-Shooting: