Wo es einen roten Teppich gibt, da gibt es auch Geschmacklosigkeiten auf hohem Niveau. Bei MTVs "Video Music Awards" zum Beispiel werden Künstler für ihre Verdienste ausgezeichnet. Sich vernünftig anzuziehen müssen viele von ihnen aber erst noch lernen.

Plus-Size-Model Ashley Graham muss sich für ihre Kurven nicht verstecken, hätte sich für die "MTV Video Music Awards" aber insgesamt etwas besser verhüllen dürfen. Diese Gruftie-Tischdecke geht nicht als angemessenes Kleid durch.
Auch Nicki Minaj zeigt, was an ihr dran ist. Die ganzen Löcher in ihrem Kleid sind dann aber doch ein bisschen zu gewollt. Mehr wäre hier auch obenrum mehr gewesen.
Wenn Britney Spears bei einem Musik-Event zu den besser angezogenen Besucherinnen gehört, dann heißt das nichts Gutes. Oder lenkt nur der nackte Oberkörper ihres Begleiters zu sehr ab?
Beyonce hatte wohl den gleichen Wunsch wie Millionen kleiner Mädchen weltweit: Einmal als Eiskönigin Elsa ausgehen. Auf der nächsten Motto-Party von Töchterchen Blue Ivy wäre sie mit diesem Kleid der Knaller!
Der Mantel sieht aus, als hätte Jaden Smith ihn selbst designt. Ein echter Mode-Profi kann da seine Hände nicht im Spiel gehabt haben.
Rita Ora scheint sich im Datum geirrt zu haben. So wäre sie bei der Premieren-Feier eines "Rocky Horror Picture Show"-Remakes besser aufgehoben.
Kim Kardashian bietet das Übliche: Durchsichtig, figurbetont, zu eng und zu kurz. Wenn sie wirklich schocken wollte, müsste sie mal etwas langes, geschmackvolles anziehen.
Bei Sängerin Cassie beißen sich Haare, Handtasche und Hose. Da hätte sie mal genauer auf die Farbtöne schauen sollen. Dass sie vergessen hat, etwas unter der Jacke anzuziehen kann vor lauter Bling-Bling schon mal passieren.
Und dann war da noch Farrah Abraham, die es für eine gute Idee hielt, sich für die VMAs als Wonder Woman zu verkleiden. Warum sie das gemacht hat, weiß kein Mensch.
Die "Teen Choice Awards" wirken eigentlich wie ein Event, bei dem man Outfit-technisch nicht viel falsch machen kann. Leger, nicht zu aufgedonnert - und bloß nicht zu freizügig. Laura Maranos Einteiler hat mit dem Ausschnitt bis zum Bauchnabel und viel zu kurzen Hotpants gegen eine dieser Regeln ziemlich eindeutig verstoßen.
Auch Sängerin Tallia Storm hält nichts davon, sich zu bedecken, nur weil das eine Kinderveranstaltung ist. Das sieht mit diesem unvollständigen Kleiderpuzzle dann auch nicht sexy, sondern ziemlich billig aus.
Es muss ja gar nicht so zugeknöpft sein wie bei Gina Rodriguez, die sich den Kommunionsanzug ihres großen Bruders geschnappt hat.
Carson Lueders macht einen auf den 90er-Jahre Eminem. Der echte Slim Shady wäre da schon längst aufgestanden und hätte diesen Ort des Grauens verlassen.
Irgendwie süß, wie Ross Lynch da vor den Fotografen steht und träumt, er wäre Teil des "Brady Bunch" aus den 70er-Jahren. Da wäre sein Outfit auch nicht so unangenehm aufgefallen.
Nash Grier ist ein Youtube-Künstler. Sein Outfit sieht so aus, als würde er sich für einen Job beim Disney-Channel bewerben. Ziemlich verzweifelt.
Danielle Moinet alias Wrestlerin Summer Rae hat sich für die ESPY Awards 2016 in ein schwarzes Abendkleid geworfen, das zumindest aus der Ferne eine verwirrende Oberkörper-Partie zu haben scheint. Es wird einem fast ein bisschen schwindelig, wenn man hinsieht. Vielleicht ist es aus der Nähe besser ...
Nein, immer noch komisch. Und jetzt sieht man auch, dass das Kleid ziemlich in ihre Brust einschneidet.
Von hinten sieht man genau, dass Lindsey Vonn einfach einen ihrer Ski-Anzüge mit schwarzem Glitter angestrichen hat. Zorros Umhang dazu - fertig ist die Abendrobe.
Terrell Owens hat seine Football-Karriere schon 2010 beendet. So wie es aussieht genießt er seitdem in Florida zusammen mit anderen Rentnern den Ruhestand und kauft seine Jacketts im Ramsch-Ausverkauf von Walmart. Er kam bei den ESPYs wohl eher zufällig vorbei und wollte sehen, was da los ist.
Fitness-Trainerin Denise Austin wollte nicht schon wieder im kleinen Schwarzen ausgehen - und hat sich deshalb für das ganz, ganz, ganz kleine Schwarze entschieden.