Undertaker, Hulk Hogan oder Dwayne "The Rock" Johnson: Das sind die größten Stars im Wrestling-Ring.

Mit Hulk Hogan als Zugpferd erlebte das "Catchen" - wie Wrestling in Deutschland auch genannt wird - einen Boom in den 1980er- und 90er-Jahren. Der "Hulkster" würde trotz seinen 62 Jahren und einer künstlichen Hüfte auch heute gerne wieder in den Ring steigen, doch eine Rückkehr ist fraglich. Zuletzt sorgte er mit ein Prozess um ein Sextape mit ihm für Aufsehen. Er gewann und bekam rund 140 Millionen Dollar Schadensersatz.
Der Undertaker (zu Deutsch: Totengräber): Der mittlerweile 51 Jahre alte Mark William Calaway, wie der Undertaker mit bürgerlichem Namen heißt, zählt zu den populärsten Charakteren in der Wrestling-Welt.
Brock Lesnar: Er ist derzeit der dominierende Wrestler in der WWE - nur ohne Titel. Lesnar ist ein ehemaliger Mixed-Martial-Arts-Kämpfer, der sogar den Schwergewichts-Titel der UFC ("Ultimate Fighting Championship") hielt.
"The Rock" ist nicht nur im Wrestling-Ring einer der ganz Großen, sondern auch ein Action-Star in Hollywood-Filmen. Er spielt unter anderem in "Pain & Gain", "Snitch" oder "Faster" die Hauptrolle.
Bret "The Hitman" Hart stammt aus einer Familie, aus der viele Wrestler hervor gingen. Sein Bruder Owen und sein Schwager, der "British Bulldog", waren ebenfalls bekannte Wrestler. Beide sind bereits verstorben. Bret beendete seine Karriere wegen einer schweren Nackenverletzung.
"Woooooooh" - wenn dieser Ruf durch das Publikum hallt, ist klar: Jetzt kommt Ric Flair. Oder seine Tochter Charlotte, die auch in der WWE als Wrestlerin tätig ist. Ric Flair hat stets die fiesesten Attacken wie Augenkratzer und Tiefschläge auf Lager. Deswegen wird er auch als "dirtiest player in the game" bezeichnet.
Triple H ist mehrfacher WWE-Titelträger und somit einer der erfolgreichsten Wrestler. Außerdem zieht er mittlerweile im Hintergrund die Fäden der WWE.
Seine beste Zeit hatte Bill Goldberg in der mittlerweile von der WWE aufgekauften Liga WCW (Word Championship Wrestling). Nach seinem Debüt 1997 gewann er 173 Matches in Folge. 2004 bestritt er bei "Wrestlemania 20" sein letztes Match.
Er war der "Bad Boy" des Wrestling: "Stone Cold" Steve Austin. Er trank im Ring Bier und zeigte Gegnern auch gerne mal den Mittelfinger. Dem Publikum gefiel's. Seine Karriere beendete er 2003.
Das "Heartbreak Kid" Shawn Michaels beendete seine aktive Karriere 2010 nach einer Niederlage gegen den Undertaker. Der "Showstopper" - wie Michaels auch genannt wurde - ist immer noch ab und zu in Shows der WWE als Gast zu sehen.
Chris Jericho machte sich nicht nur beim Wrestling einen Namen, sondern auch aus Leadsänger der Rockband "Fozzy". Außerdem war er der erste "Undisputed Champion". Das heißt, Jericho hielt die höchsten Titel der WCW und WWE gleichzeitig.
Auch ein Deutscher schaffte es in den 90ern in die USA, dem Mutterland des Wrestlings: Alex Wright (rechts). In der WCW hielt er insgesamt drei Titel. Heute betreibt er eine Wrestling-Schule in der Nähe von Nürnberg. Das Bild zeigt unseren Redakteur Andreas Maciejewski bei einem Probetraining.
Sting wurde zum Wrestling-Star, obwohl er lange Zeit die populärste Liga WWE gemieden hatte. Erst 2014 unterschrieb er einen Vertrag. Seine größte Zeit hatte er in der WCW und TNA.
In den 1980er- und 90er-Jahren war der "Macho Man" Randy Savage einer der populärsten Catcher. Er hielt zweimal den höchsten Titel der WWE und viermal den der WCW. 2011 verstarb Randall Poffo - so sein realer Name - bei einem Autounfall.
Nicht nur Einzelwrestler prägen die Geschichte des Unterhaltungssports. Die "Road Warriors" oder auch "Legion of Doom", Hawk (links) und Animal, waren eines der populärsten "Tag-Teams". Hawk starb 2003 an einem Herzanfall. Sein Schlachtruf "Uaaaah, what a rush" ist vielen Wrestling-Fans noch heute im Gedächtnis.