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04.02.2012, 15:31 Uhr

Echo 2012: Erste Nominierte stehen fest

Die ersten Nominierten für den Echo 2012 stehen fest: Bei der Verleihung des Musikpreises am 22. März könnte unter anderem Amy Winehouse einen der Preise bekommen - die im Juli 2011 verstorbene Sängerin wurde posthum in der Kategorie der internationalen Künstlerinnen nominiert.

Udo Lindenberg ist derweil in der Kategorie "Künstler Rock/Pop National" nominiert - genau wie Peter Maffay, Herbert Grönemeyer, Tim Bendzko und Pietro Lombardi. Ins Rennen um den Preis für die beste nationale Künstlerin gehen Annett Louisan, Cassandra Steen, Ina Müller, Lena und Sarah Engels.

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Als "Gruppe Rock/Pop National" können neben Dick Brave & The Backbeats auch Frida Gold, Rosenstolz, die Söhne Mannheims und The BossHoss ausgezeichnet werden. Während Bruno Mars, Lenny Kravitz, Chris de Burgh, James Morrison und Milow um den Preis als "Künstler Rock/Pop International" wetteifern, fällt die Entscheidung in der Gruppe der internationalen Künstlerinnen zwischen Adele, Caro Emerald, Lady Gaga, Zaz und eben Winehouse.

Bei der von Ina Müller und Barbara Schöneberger moderierten Verleihung werden unter anderem Lana Del Rey, Gotye und Silbermond auf der Bühne stehen.

© teleschau - der mediendienst GmbH

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27 Meinungen zu "Posthum ein Echo für Amy?"

  • Ergo
    Samstag, 11.02.2012, 17:23 Uhr
    @tartufo <Die Verleihung hätte zu Lebzeiten stattfinden müssen, damit die Künstlerin in der Auszeichnung ein Erfolgserlebnis verspürt.> Dir ist vielleicht nicht bekannt, daß Amy 2008 verdientermaßen mit 5 Grammies ausgzeichnet wurde ? http://www.youtube.com/watch?v=lwn0CF9iFm8
  • lenaisabel
    Montag, 06.02.2012, 11:36 Uhr
    R.I.P. Amy
  • tartufo
    Sonntag, 05.02.2012, 13:17 Uhr
    Solche nachträglichen Auszeichnungen sind zwar als Würdigung der Künstlerin angemessen, aber nach ihrem Tode auch irgendwie schwachsinnig. Die Verleihung hätte zu Lebzeiten stattfinden müssen, damit die Künstlerin in der Auszeichnung ein Erfolgserlebnis verspürt.
  • WhiteBelly
    Sonntag, 05.02.2012, 12:24 Uhr
    Ja, dieser Nominierung und hoffentlich auch Auszeichnung kann ich nur zustimmen. Ihre Kunst bleibt unvergessen! Und den scheinbar moralisch überlegenen Kritikern von Amy Winehouse würde ich empfehlen, sich ihr Urteil nicht so leicht zu machen.
  • Fitis
    Sonntag, 05.02.2012, 11:44 Uhr
    Wer im Leben nicht geehrt wird, den braucht man im Tod auch nicht ehren. Wenn, wäre, hätte, aber alles nur Gelabber. Das ist wie die schönen Blumen am Grab, die man zu Lebzeiten nicht bekommen hat. Wenn sich ein schwer depressiver Mensch in den Tod stürzt, dann kommt man wieder mit der Frage: Was haben wir falsch gemacht? Aber lebt er noch, dann fühlt sich keiner verantwortlich, weil es einem überfordert mit der Situation klar zu kommen. Da wird auf Beerdigungen keine Kosten gescheut, aber wenn jemand um Hilfe schreit, dann geht es keinen was an Vielleicht kann man die Familie damit ehren, aber die Amy existiert nicht mehr. Es ist wie eine annulierte Geburt. Die Natur kennt keine Zeit in der der Mensch bestanden hat, sondern nur Zyklen. Lebt ein Mensch nur 25 Jahre und der andere Mensch ist 25 Jahre im Koma, dann wird er keinen Bezug zur anderen Person haben, selbst wenn es Nachbarn wären. Eine ewige Tiefschlafphase wird als kleiner Tod bezeichnet. Das Leben ist Bewußtsein mehr nicht. Also für wem soll geehrt werden? Für die Amy oder für das schlechte Gewissen der anderern?
  • Liberty13
    Sonntag, 05.02.2012, 11:39 Uhr
    Sie hat jeden Preis verdient. Musik mit so viel emotionalem Tiefgang ist ein Wunder und jeder Ehrung würdig.
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