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12.02.2012, 15:57 Uhr

Superstar Whitney Houston mit 48 gestorben

New York (dpa) - Die Souldiva Whitney Houston ist im Alter von nur 48 Jahren gestorben. Die amerikanische Sängerin war in einem Hotelzimmer in Beverly Hills bewusstlos in der Badewanne entdeckt worden, wie die Polizei mitteilte.

Gefallener Stern: Whitney Houston ist tot

© Zoomin

Notärzte konnten die Sängerin nicht mehr wiederbeleben. Die Ermittler schlossen ein Verbrechen nach ersten Erkenntnissen aus. Über die Todesursache gab es noch keine Klarheit. Der Weltstar hatte immer wieder mit Drogen- und Alkoholproblemen zu kämpfen.

Houston war nur Stunden vor ihrem geplanten Auftritt auf einer großen Grammy-Party von einem ihrer Mitarbeiter gefunden worden. Notärzte stellten um 15.55 Uhr (0.55 Uhr deutscher Zeit) den Tod der 48-Jährigen fest, während wenige Stockwerke weiter unten die große Gala ihres Entdeckers Clive Davis vorbereitet wurde. Die Party fand statt, während im dritten Stock Experten der Polizei die Leiche untersuchten. Vor dem Hotel hatten sich unterdessen Dutzende Fans Houstons versammelt.

"Wir untersuchen noch, aber Hinweise auf Gewalteinwirkung gibt es nicht", sagte Ermittler Mark Rosen am Abend vor dem Hotel, in dem noch die Leiche der Sängerin lag. Rettungssanitäter hatten nach einem Notruf versucht, Houston wiederzubeleben. "Die herbeigerufenen Notärzte haben alles versucht, aber sie konnten nichts mehr tun", sagte Rosen. Offensichtliche Zeichen wie etwa Pillendosen oder Ähnliches hatte es laut Polizei in dem Zimmer nicht gegeben.

Vor dem Hotel warteten zahlreiche Reporter, die eigentlich wegen der glamourösen Grammy-Party gekommen waren. Am Sonntag sollten die wichtigsten Musikpreise der Welt, von denen Houston selbst sechs gewonnen hatte, wieder vergeben werden. Die jährliche Davis-Party am Abend vorher gilt als ein gesellschaftlicher Höhepunkt in der Szene. Als ein Glanzlicht sollte Whitney Houston auf der Party erscheinen. Doch als die Luxuslimousinen der Gäste vorfuhren, standen da schon die CSI-Wagen der Tatortermittler.

Die Grammy-Show wollte am Sonntagabend (Ortszeit) Houston gedenken, aber dennoch die Musikpreise feiern. "Es gibt ein paar Änderungen im Skript, aber es soll eine große Musikshow bleiben", sagte Produzent Ken Ehrlich dem Sender CNN. "Sie hätte das auch so gewollt. Sie war eine große Künstlerin, eine große Darstellerin und wusste, wie wichtig es ist, ein Publikum zu begeistern. Und genau das wollen wir heute Abend tun." Er habe Sängerin Jennifer Hudson gebeten, "etwas vorzubereiten". "Es wird kein volles Programm, um sie zu ehren. Dafür ist alles noch zu frisch, das ist noch zu früh."

Houston war ein Superstar. Von der Mitte der achtziger Jahre bis weit in die Neunziger hinein regierte sie die Charts. Ihr Song "I Will Always Love You" für den Soundtrack "The Bodyguard" wurde die Liebeshymne einer ganzen Generation und ist weltweit die meistverkaufte Single einer Sängerin. Vor 21 Jahren hatte sie vor dem Super Bowl, dem Endspiel der Football-Meisterschaft, in Tampa in Florida die Nationalhymne mit so viel Gefühl gesungen, dass die Hymne zum ersten und bislang auch einzigen Mal in den Popcharts war.

Nur Stunden vor der Todesnachricht war über neue Projekte für Houston spekuliert worden. Unter anderem sollte sie eine Zukunft in der populären Talentshow "The X-Faktor" haben. Dort sollte sie künftig als Jurymitglied auftreten, hieß es. Die ganze Hoffnung der Sängerin, und auch ihres Umfelds, schien aber auf "Sparkle" zu liegen. Der Film, der auf der Musikkarriere des Gesangtrios "Supremes" basiert, soll im August in die Kinos kommen.

Augenzeugen sagten in US-Medien, sie hätten Houston noch Tage oder sogar Stunden vor dem Tod gesehen und sie habe nicht gewirkt wie eine Frau, die dem Tode nahe ist. CNN zitiert eine Musikmanagerin, die anonym bleiben wollte, dass Houston gesund und fröhlich ausgesehen habe. Sie habe im Hotelpool mit ihrer Tochter Bobbi Kristina gebadet und habe glücklich gewirkt.

Houston hatte jahrelang mit Rauschgift, Alkohol und einer turbulenten Ehe mit dem Bobby Brown Schlagzeilen gemacht. Immer wieder hatte sie Phasen, in denen sie am Ende ihrer Kräfte schien. Im Mai hatte sie wieder in eine Entzugsklinik gemusst.

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1414 Meinungen zu "Whitney Houston ist tot"

  • EinstVeritas
    Dienstag, 01.05.2012, 17:03 Uhr
    *LZ*
  • Ergo
    Montag, 20.02.2012, 16:55 Uhr
    @lolly (pop) <hoffe man kann bald wieder Radio hören, ohne dass ihr Geträllere laufend gedudelt wird > Falls du mit Deinen zugedröhnten Ohren überhaupt noch was hören kannst und wenn Du auch nur EINEN TON so trällern könntest, wärest du wahrscheinlich Deutschlands Superstar 61 - Du AEi.
  • Ergo
    Montag, 20.02.2012, 16:43 Uhr
    @lolly1961 hat vielleicht das Korssakow-Syndrom wer weiß ? Auf jeden Fall Volksmusi-Junkie-
  • Gongerina
    Mittwoch, 15.02.2012, 12:42 Uhr
    Ich habe mir mal einige Beiträge der letzten zehn Seiten durchgelesen und finde, dass einige User hier echt verboten sein sollten.
  • gonzoo
    Dienstag, 14.02.2012, 08:06 Uhr
    @derSchakal01 ...ihr Tod ist mir fürchterlich egal. da........ Frage: Was willst Du dann eigentlich in diesem Forum ? Nur völlig unqualifizierte Äußerungen schreiben und das Andenken Verstorbener verunglimpfen? Toll !!!
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