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12.02.2013, 14:46 Uhr

Heino gibt nichts auf Kritik an seinem neuen Album

(tma) - Die Kritik an sich und seinem neuen Album lässt den Neo-Rocker Heino völlig kalt. "Was stört es eine alte Eiche, wenn sich die Sau dran kratzt", sagte er dazu der Deutschen Presse-Agentur.

"Ich konzentriere mich auf Musik, ich will Freude bereiten und das mache ich mit diesem Album. Ich weiß, dass mir das viele nicht gönnen." Er verstehe den Rummel um sein Album, auf dem er beispielsweise "Sonne" von Rammstein covert, nicht. "Ich hab vor 50 Jahren schon von Sonne gesungen, die kam aber in Mexiko vor", sagte Heino.

Video

Seine neuen Songs sind "Volkslieder der neuen Generation". >

Der Image-Wechsel zum Rocker hat's für ihn absolut gebracht: Rund 50 Jahre nach Beginn seiner Karriere steht Schlagerstar Heino mit dem Cover-Album "Mit freundlichen Grüßen" erstmals auf Platz 1 der deutschen Album-Charts.

In einer offiziellen Pressemitteilung lässt der Musiker nun verlauten: "Ich freue mich sehr darüber, dass ich (...) mein erstes Nummer-Eins-Album in Deutschland erreicht habe! Es ist schön zu wissen, dass man auch nach 50 Jahren Showgeschäft immer wieder etwas Neues erlebt und ich so ein besonderes Ereignis mit Starwatch, meinem Manager Jan Mewes und meiner Frau Hannelore feiern kann."

Auf dem Album hat Heino so ziemlich alles gecovert, was nicht bei drei auf den Bäumen war, querbeet von Rammstein über Peter Fox bis hin zu den Fantastischen Vier. Dabei sieht er seinen Imagewechsel gar nicht als solchen an.

Er habe immer Musik für die Jugend gemacht, betonte der 70-Jährige gegenüber der "FAZ": "Meine neuen Lieder sind die Volkslieder der jungen Generation. 1965 habe ich angefangen mit Sachen wie 'Wenn die bunten Fahnen wehen' und 'Wir lieben die Stürme' - das waren Lieder aus der Bündischen Jugend. Und die Bündische Jugend, das waren die Rocker der Jahrhundertwende".

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464 Meinungen zu "Heino zum ersten Mal auf der 1"

  • frontrider
    Montag, 18.03.2013, 09:17 Uhr
    Wem etwas an Heino stört der soll nach Bad Münstereifel fahren und es ihm persönlich ins Gesicht sagen. Aber das traut ihr euch nicht. Im Internet fühlt man sich stark. Aber es jemanden persönlich ins Gesicht sagen das traut ihr euch nicht.
  • frontrider
    Montag, 18.03.2013, 09:05 Uhr
    Gecovert wird doch schon immer in der Musik. Warum regt man sich jetzt bei Heino auf ?
  • babobo
    Samstag, 16.03.2013, 10:30 Uhr
    Auch den Spruch mit der alten Eiche und der Sau hat er gut getroffen. In diesem Geschäft zählt nur der Erfolg und den gönne ich ihm. Nur weiter so.
  • BisschenDenker
    Freitag, 15.03.2013, 16:17 Uhr
    @lisbethsalander: >Denn, wie oft Heino auch beteuert, er wisse nichts davon, dass Hitler den o.g. Ausspruch "salonfähig" machte, er wisse nichts davon, dass die "Bündische Jugend" mit den Nazis kollaboriert habe, er wisse nichts davon, dass er Lieder der Waffen-SS gesungen hat und in der ersten Strofe des "Deutschlandliedes" die Grenzen des Deutschen Reiches proklamiert hat...hinter seinem Gebahren steckt seit jeher widerliches Kalkül.< Das ist wohl richtig, Heino verletzt da absichtlich Tabus, um im Gespräch zu bleiben und Platten zu verkaufen. Aber wenn Du da das Wort "widerlich" benutzt, müsstest Du das konsequenter- und logischerweise auch auf alle anderen anwenden, die das Gleiche tun. Oder glaubst Du allen Ernstes, dass die "Konzerte gegen rechts" nicht dem genau gleichen Kalkül entspringen? Glaubst Du allen Ernstes, dass da nicht im Vordergrund steht, ein populäres Thema für den Erfolg der eigenen Konzerte zu nutzen? Wie sehr jene Leute wirklich "gegen rechts" sind, sieht man an deren Engagement, wenn es wirklich Mühe kostet und keine Bekanntheit einbringt. Da ist dann nämlich meist nicht viel. >Die "Nazikeule" hat schon immer bei der breiten Masse gewirkt und das weiss Heino, das weiss auch die BILD, sein Haupt-Promotion-Werkzeug.< Eben. Und genauso wirkt die Anti-Nazi-Keule, worüber sich aber komischerweise niemand aufregt. Konzerte, die nichts weiter mit "gegen rechts" zu tun haben, als ein paar markige Worte zu Beginn verkaufen sich trotzdem viel besser als ohne so ein Motto. Wenn Du mich fragst, ist das dann genauso widerlich, .... obwohl ich der dümmlichen extrem-rechten Richtung nun wahrlich nichts abgewinnen kann. Mir geht aber auch diese scheinheilige Vermeidungshaltung auf den Geist. Weder Zähheit, noch Härte, noch Schnelligkeit sind etwas Schlechtes. Auch heute nicht. Auch nicht bei den Linkesten der Linken, und den humansten der Humanen (bei letzeren abgesehen von der Härte). Also warum, zum Geier, sollte jemand diesen Kruppstahl-Satz nicht zitieren? Die Reaktion darauf macht doch erst die Bedeutung. Und andersrum: Wird dadurch ein einziger rechter (oder rechtsextremer) oder auch nur nationalistischer Gedanke verhindert, wenn man diesen Satz nicht zitiert? Wohl kaum. Und DANN kommt noch dazu, dass ja z.B. Rammstein selber auch ganz bewusst mit der interpretationsfähigen Nähe zu braunem Image gearbeitet hat. Die Diskussion, ob Ramstein nun rechts ist oder nicht, wurde lange und gern am Leben erhalten und entsprechend angeheizt. Da ausgerechnet Heino anzumachen, ist dann schon sehr scheinheilig. Wer herausfinden möchte, wie braun Heino wirklich ist, der führe ein sechsstündiges Interview mit ihm zu ernsten, aber nicht allzu offensichtlichen Fragen, die geschickt die entsprechende Thematik berühren und schäle aus den Antworten ein Bild heraus, was dann vermutlich an Heinos wahrer Einstellung wesentlich näher dran ist als alles, was man aus öffentlichem Marketinggeschwafel ableiten kann. >Alle finden auf einmal die Rockmusiker spießig und Heino und seine alten und neuen fans meinen, man solle das Ganze doch nicht so eng sehen. Ein bisschen brauner Spaß muss schliesslich sein! < Abgesehen davon, dass Rocker auf ihre Art schon immer spiessig waren und die Leute, die man heute beim Stichwort "Rocker"im Sinn hat, gar keine sind, ist braunes Zeug, so es denn wirklich als Spass gemeint(!) ist, in der Tat nicht tragisch. Schwierig wird's erst, wenn es spaßig vorgebracht, aber ernst gemeint ist. Und dass sich (Stichwort Bündische Jugend) Rocker und Nazis nicht ausschliessen, hatte ich ja schon weiter vorne dargelegt. Ein nicht unbeträchtlicher Teil heutiger Rocker sind Nazis, auch wenn das die Nicht-Nazi-Rocker nicht gern hören.
  • Ruebezahl
    Montag, 18.02.2013, 10:29 Uhr
    @Rubberduck: Bin seit 23 Jahren "Schreihals". Habe NIE jemanden getroffen, der in die Volksmusik-Mühle will. Nicht mal Roy Black wollte das. Auch Peter Kraus nicht. Nikki auch nicht mehr. Etc...
  • Jonasowas
    Sonntag, 17.02.2013, 16:24 Uhr
    Wenn mir selbst nicht's mehr einfällt oder ich sowieso keine guten Texte schreiben kann werde ich auch was nachsingen.
  • stefanamsee
    Sonntag, 17.02.2013, 10:16 Uhr
    @edith631 - Du beschwerst Dich, daß er Nahaufnahmen von sich machen läßt, weil er ja soooo häßlich ist ? Frau, von Deinem angeblichen Alter von 71 Jahren abgesehen ist er mit 74 Jahren noch immer recht passabel beinander. Muss man jetzt also einen Fotostop für alle Personen ab 70 einlegen - nur weil die sooo häßlich sind ? Das einzig häßliche ist Deine Art zu schreiben und zu denken....
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