Bushido macht wieder Ärger: Der Rapper provoziert in seinem neuen Gewaltsong "Stress ohne Grund" mit schwulenfeindlicher und menschenverachtenden Passagen. "Ich will, dass Seran Tören ins Gras beißt", singt er etwa. Jetzt schaltet sich Volksmusikstar Heino ein und hält Bushido reif für das Gefängnis und die Psychiatrie.

Schlagersänger Heino hat empört auf Bushidos neues Lied "Stress ohne Grund" reagiert. "Bushidos Lieder sind in meinen Ohren menschenverachtend", sagte der 74-Jährige der "Bild"-Zeitung. Der Berliner Rapper hatte am Wochenende mit seinem Lied, das Tötungs- und Gewaltfantasien sowie Schwulenfeindliches enthält, Ärger auf sich gezogen. Im Internet wurde das Video zu dem Song am Samstag gesperrt.

"Der Mann muss in seiner kriminellen Energie dringend gestoppt werden. Unser Rechtsstaat ist aufgefordert, jetzt endlich mal zu handeln!", erklärte Heino. Wer solche Dinge von sich gebe, sei entweder psychisch krank oder kriminell. "Für die einen gibt es geschlossene Einrichtungen und für die anderen Gefängnisse. Nun kann man sich aussuchen, wo Bushido hingehört." (dpa/kom)