In den USA sieht sich Google mit einer Klage von Promis konfrontiert, die Opfer des iCloud-Hacks waren.

Mehrere US-Berühmtheiten haben über ihren Anwalt Marty Singer Klage gegen Google eingereicht. Darin beschuldigen die Stars den Konzern, die über den iCloud-Hack erbeuteten Nacktfotos nicht schnell genug aus dem Index entfernt zu haben.

Als Wiedergutmachung fordern die Kläger von Google 100 Millionen US-Dollar. Das Verhalten des Suchmaschinenbetreibers sei verachtenswert, die Entfernung der Fotos sei nicht schnell genug erfolgt, vielmehr hätte Google die Verzögerung gern in Kauf genommen.

Schwachstelle ist seit März bekannt, aber verheimlicht worden.

Singer lobt unter anderem Twitter für die schnelle Reaktion, Google hingegen hätte ohne Rücksicht auf die Betroffenen deutlich zu spät mit einer Löschung reagiert. Speziell bei Prominenten wie Jennifer Lawrence, Kate Upton, Rihanna oder Arianna Grande hätte das Unternehmen eine deutlich größere Verantwortung als bei anderen Fotos im Suchindex. Auch auf Angeboten wie YouTube oder Blogspot hätten die Fotos nach Ansicht des Anwalts nie auftauchen dürfen.

Google hat zu den Vorwürfen bislang noch nicht offiziell Stellung bezogen.© PC WELT