Paris (dpa) - Nach fünfjähriger Schließung öffnet das Picasso-Museum in Paris wieder. Dazu wird an diesem Samstag auch Frankreichs Staatspräsident François Hollande erwartet. Das Ereignis fällt auf den Geburtstag von Pablo Picasso, der am 25. Oktober 1881 in Málaga geboren wurde.

Das Musée Picasso im Marais-Viertel besitzt mit rund 5000 Gemälden, Papierarbeiten und Skulpturen sowie dem Archiv des Kubisten die größte Sammlung des spanischen Künstlers. Dank des 52 Millionen Euro teuren Ausbaus konnte das Museum seine Ausstellungsfläche auf etwa 3700 Quadratmeter vergrößern. Statt vorher rund 200 Werken sind nun mehr als 450 zu sehen. Wegen Missmanagementvorwürfen und mehrmaliger Verzögerungen bei der Wiedereröffnung war das Haus in den vergangenen Monaten wiederholt in die Schlagzeilen gekommen.

Paris ist in dieser Woche Mittelpunkt der Kunst. Am Montag war die von Frank Gehry erbaute Kulturstiftung Louis Vuitton eröffnet worden, am Donnerstag die Kunstmesse FIAC. An diesem Samstag steht zudem die Eröffnung des Musée de la Monnaie mit einer Ausstellung des US-amerikanischen Künstlers Paul McCarthy an. © dpa