Wer denkt, Hollywood-Star sei ein leichter Job, sollte sich ansehen, was diese Schauspieler für ihre Rollen leisten mussten.

Für seine Rolle im Western "Texas Rising" hätte Jeffrey Dean Morgan eigentlich nur fünf Kilo abnehmen sollen. Doch dank einer radikalen Thunfisch-Diät verlor der Hollywood-Star immer mehr Gewicht.
Am Ende hatte Morgan 20 Kilo verloren. Beim Filmfestival in Cannes zeigte sich Hollywood-Star Jeffrey Dean Morgan im vergangenen Jahr während der Dreharbeiten extrem abgemagert.
Inzwischen sieht der Schauspieler wieder bedeutend gesünder aus. Doch Jeffrey Dean Morgan ist nicht der erste Star, der für eine Rolle einen eindrucksvollen Wandel durchlaufen hat.
Jake Gyllenhaal war schon in Filmen wie "Jarhead" nicht gerade schmächtig. Dass er aber noch viel mehr aus sich und seinem Körper rausholen kann, beweist seine Veränderung für den Film "Southpaw"...
Für seine neue Rolle als Boxer Billy Hope hat Jake Gyllenhaal vier Monate lang knüppelhart trainiert. Der Schauspieler hat für das Drama "Southpaw" (ab 20. August 2015 in Deutschland im Kino) 15 Kilogramm an Muskelmasse zugelegt. Mit einem Profi-Trainer machte er seinen Körper fit für den Ring.
Wer zum Geier ist der unattraktive Kerl mit Plautze? Christian Bale! Kaum zu glauben, was aus dem früher perfekt gestählten "Batman"-Darsteller geworden ist. Die 20 Extra-Kilo hat er sich für die Rolle des Hochstaplers Irving Rosenfeld in "American Hustle" angefuttert. Wenn es um die Karriere geht, ist Bale ist ein Mann der Extreme.
Schon vor "American Hustle" schnitt Vollblutschauspieler Bale eher seinen Leib auf die Rolle zu als umgekehrt ...
... Für "The Machinist" hungerte er sich 30 Kilogramm weg und gefährdete damit ernstlich seine Gesundheit.
René Zellwegers Kampf gegen den Jojo-Effekt ist legendär: Für die Rolle von Moppelchen Bridget Jones aß sie wohl jede Menge Schokolade zum Frühstück ...
... die Kilos hungerte sich Zellweger anschließend schnell wieder herunter.
Robert De Niro ist einer der bekanntesten Vertreter des "Method Acting". Dabei schlüpft der Schauspieler mit Leib und Seele in seine Rolle. Für "Wie ein wilder Stier" wurde De Niro von Box-Legende Jake LaMotta, den er im Film spielt, selbst trainiert.
Um in demselben Film (!) den gealterten LaMotta geben zu können, nahm er schließlich 27 Kilo zu. Der Lohn: Ein Oscar als bester Hauptdarsteller.
Bis 1987 hielt Robert De Niro den Weltrekord für die größte Gewichtszunahme eines Schauspielers für einen Film. Doch dann kam Vincent D'Onofrio.
Für die Rolle eines psychisch labilen Soldaten in "Full Metal Jacket" legte D'Onofrio über 30 Kilogramm zu. Seine Wandlungsfähigkeit brachte D'Onofrio den Spitznamen "Menschliches Chamäleon" ein.
Damit Tom Hanks sich für "Cast Away" in einen ausgemergelten Schiffbrüchigen verwandeln konnte, mussten die Dreharbeiten für acht Monate unterbrochen werden.
Während Hanks sich seinen Speck von den Rippen hungerte, drehte Regisseur Robert Zemeckis einen kompletten weiteren Film.
Lange Zeit galt Matthew McConaughey als Hollywoods Vorzeige-Surferboy.
Für seine Rolle als Aidskranker in "Dallas Buyers Club" hungerte sich McConaughey 17 Kilo von den Rippen und wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. Inzwischen wagt es kaum jemand mehr, den Schauspieler auf ein Surfer-Image zu reduzieren.
Auch Frauenschwarm Jared Leto gibt für seine Filmrollen alles.
In "Chapter 27" verkörpert der 30-Seconds-to-Mars-Sänger den Mörder John Lennons, Mark David Chapman. Für diese Rolle nahm er 28 Kilo zu.