(tma) - Das Finale beim "Bachelor" steht: Nächste Woche muss sich Jan zwischen Alissa und Mona entscheiden. Wir haben ihm schon mal auf den Zahn gefühlt, warum er Melanie hat gehen lassen, was er sich mit den beiden Finalistinnen vorstellen kann und wie es nach dem "Bachelor" weitergehen soll.

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Kurzer Rückblick auf die gestrige Folge: In Kapstadt bei der "Nacht der Rosen" muss sich Jan entscheiden, wer geht und welche beiden Damen ins Finale kommen. Die Wahl fällt ihm sichtlich schwer - aber Melanie macht kurzen Prozess. Sie zieht den "Natascha-Joker" und steigt aus, noch bevor Jan seine Wahl verkünden kann. Der "Bachelor" wirkt erleichtert und macht auch keine Anstalten, die zeigefreudige Sächsin zurückzuhalten.

"Melanie könnte mein Leben überfordern"

Frage: Alissa und Mona sind im Finale, warum haben Sie sich jetzt, oder erst jetzt gegen Melanie entschieden? Sie war ja von Anfang an eine besondere Kandidatin.

Kralitschka: Das war ja genau der Punkt, der mich an Meli die ganze Zeit fasziniert hat, weil sie ein besonderer Mensch ist. Sie ist ein Typ der polarisiert und das finde ich an einer Frau sehr attraktiv. Sie hat sehr viele Facetten und hat ja auch bei jedem Date eine neue Seite ihrer Persönlichkeit gezeigt.

War die nackte Wahrheit im Pool der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat?

Kralitschka: (lacht laut) Ich habe im Laufe unseres Dates gemerkt, dass sie mein Leben etwas überfordern könnte, also dass das ein bisschen chaotisch werden würde mit ihr.

Drei Sachen, die Sie an Mona mögen?

Kralitschka: An Mona mag ich ihre Augen, ihre herzliche Art und ihren Dialekt.

Drei Sachen, die Sie an Alissa mögen?

Kralitschka: Bei Alissa ist es ihre ladylike Ausstrahlung, das Geheimnisvolle und ihr Temperament.

Der Bachelor geht in die Endphase, Herr Kralitschka, können Sie sich vorstellen, dass eine der beiden Finalistinnen tatsächlich die Traumfrau wird?

Kralitschka: Ja, das kann ich mir vorstellen.

"Ich habe gelernt, toleranter zu sein."

Was nehmen Sie aus der Sendung mit?

Kralitschka: Ich habe gelernt, toleranter zu sein und Menschen nicht nach dem ersten Eindruck zu beurteilen, also man sollte immer einen zweiten Blick riskieren – dafür ist auch Meli ein gutes Beispiel. Und sich Zeit nehmen. Es waren auch Frauen dabei, mit denen so normalerweise wahrscheinlich gar kein Kontakt entstanden wäre.

Sind Sie mit bestimmten Erwartungen an die Traumfrau in die Sendung gegangen und gab es eine, bei der von Anfang an klar war, die ist es nicht?

Kralitschka: Ich habe immer hohe Erwartungen, habe aber versucht, alles auf mich zukommen zu lassen. Ich wusste ja gar nicht, nach welchen Kriterien die Frauen ausgesucht werden. Es gab prinzipiell keine, bei der ich gleich von Anfang an gesagt hätte, die auf keinen Fall – das einzige K.o.-Kriterium was mir einfällt, wäre absolute Eingebildetheit gewesen, aber das war bei keiner der Frauen vorhanden.

"Man braucht ein dickes Fell"

Wie war die Resonanz auf Ihre Teilnahme am "Bachelor" bei Familie und Freunden?

Kralitschka: Mein Sohn hat das ganz cool aufgenommen, die Eltern fanden es interessant, haben ihre Bedenken aber relativiert, als sie wussten, wie das abläuft. Meine Freunde haben zum größten Teil gesagt "Ja, das passt zu dir, ob du jetzt da die Frau findest, ist eine andere Sache, aber probier's". Ich hab mich auch entschieden, mich der Herausforderung zu stellen und es ist ja mein Leben.

Wenn ein guter Freund sich als nächster Bachelor bewerben wollte, was würden Sie ihm raten?

Kralitschka: Mein Rat an einen Freund wäre, sich der medialen Präsenz bewusst zu sein und sich ein dickes Fell zuzulegen. Da werden auch gerne mal Dinge geschrieben, die nicht stimmen, oder jemand äußert Kritik. Und man sollte auch genau wissen, wie man sich selber sieht. Das ist nicht für jeden das Richtige. Was die Chance angeht, die "Richtige" zu finden, ist die genauso hoch wie morgens beim Bäcker. Das kann überall passieren – auch im Fernsehen.

Als "Bachelor" müssen die Frauen sich ja um Ihre Gunst bemühen, sind Sie generell eher der Typ, der sich zurücklehnt und die Ladys kommen lässt, oder ergreifen Sie auch die Initiative und wenn ja, wie sieht das aus?

Kralitschka: Ich muss mich ja bei den Dates auch von meiner besten Seite zeigen, es ist ja auch vorgekommen, dass eine gesagt hat, sie will gar keine Rose von mir. Deswegen sehe ich das nicht als so eingleisig an, dass ich der Pokal bin, den die Frau sich erobern muss und dann mit nach Hause nehmen darf. Ansonsten ist es so, dass ich lange unglaublich schüchtern war und es nie fertiggebracht habe, eine Frau anzusprechen. Meine Beziehungen kamen bisher nur zustande, weil eine Frau sich ein Herz gefasst und mich angesprochen hat.

"Ich hab' gedacht, die spielen da den ganzen Tag Federball ..."

Es gab ja auch Zickereien bei den Damen in der Villa, wie viel haben Sie davon mitbekommen?

Kralitschka: Anfangs war ich so der treudoofe Mann und hab gedacht, die spielen da den ganzen Tag Federball, später hab ich dann schon mitbekommen, dass da nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen herrscht. Die Frauen haben mich ja auch involviert, indem sie mir erzählt haben, was da los ist. (Conny hat ihm von einem Streit mit Meli erzählt, Anm.d.Red.)

Hat Conny keine Rose bekommen, weil sie Melanie verpetzt hat?

Kralitschka: Nein, ich konnte Conny verstehen, dass sie mir das erzählt hat, weil sie mich auch schützen wollte und ich hatte ja auch einen guten Draht zu ihr. Andererseits war das schon ein bisschen komisch, das so "verpetzt" zu bekommen – aber das hat sich gegeneinander aufgehoben und war letztendlich nicht der Grund.

Gab es Einzeldates, bei denen Sie sich im Nachhinein dachten: "Mit einer anderen wär‘s schöner gewesen."?

Kralitschka: Nein, ich denke, das ist alles aus einem Grund heraus so passiert, wie es war. Das hab ich nicht gedacht.

Wie sieht das Leben nach dem "Bachelor" aus? Heiraten und Kinder? Oder eine weitere Fernsehshow?

Kralitschka: Kinderkriegen ist ein heikles Thema, weil ich ja schon zwei Kinder habe. Beruflich gesehen bin ich froh, dass alles so weitergeht wie bisher, ich werde ganz normal meine Modeljobs weitermachen. Jetzt hab ich noch keine Pläne, was anderes zu machen, ich halte einfach die Augen offen.