Der "Musikantenstadl" war seit 1981 eine absolute Institution im Bereich Schlager und volkstümliche Musik. 35 Jahre später wurde die Show wegen kontinuierlich sinkender Quoten abgesetzt.

Die erste Folge des "Musikantenstadls" wurde vor genau 35 Jahren am 5. März 1981 aus dem österreichischen Enns übertragen. Eine Besonderheit der Show war, dass sie immer an unterschiedlichen Orten produziert wurde. Dieses Konzept machten sich später auch andere Unterhaltungssendungen wie etwa "Wetten, dass..?" zu eigen.
Moderiert wurde der "Musikantenstadl" von dem Österreicher Karl Moik (l.).
Neben Moik war der Sänger Hias mit Sketchen und Wortspielen für die gute Laune zuständig.
1991 gab Hias seinen Job als Sidekick von Karl Moik auf, trat jedoch zum 20-jährigen Jubiläum der Show 2001 sowie zur letzten Sendung von Moik im Jahr 2005 jeweils als Gast in der Sendung auf. Hias starb 2007.
Mit dem Abgang von Hias verlor der "Musikantenstadl" eine wichtige humoristische Komponente. 14 weitere Jahre moderierte Karl Moik die Sendung alleine weiter.
Karl Moik hat auch seinen Anteil daran, dass Florian Silbereisen heute in der volkstümlichen Musikszene allgegenwärtig ist. 1991 holte Moik "Florian mit der Steirischen Harmonika" in den "Musikantenstadl".
Lange Jahre wurden die auftretenden Künstler von Wolfgang Lindner und seinen Original Stadlmusikanten begleitet. Aus gesundheitlichen Gründen musste Lindner 2005 seine Arbeit beenden - übergab die Leitung des Orchesters aber an seinen Sohn.
2006 wechselte die Band, nicht aber der musikalische Leiter. Fortan wurden die Künstler von Wolfgang Lindner jr. (l.) und den jungen Stadlmusikanten begleitet.
Mit seinem selbst komponierten Lied "Stadlzeit" eröffnete Andy Borg von 2006 bis 2015 jede Sendung.
Borg moderierte den "Musikantenstadl" mit vollem Körpereinsatz. Im Dienste der Unterhaltung war er sich auch für ein Dirndl nicht zu schade.
Für die komödiantischen Einlagen im "Musikantenstadl" sorgten von 2006 bis 2015 Martin Rassau (r.) und Volker Heißmann als Waltraud & Mariechen.
Um ein jüngeres Publikum anzusprechen, wurde das Konzept der Show 2015 grundlegend überarbeitet. Andy Borg musste gehen, die neue "Stadlshow" wurde von Alexander Mazza und Francine Jordi moderiert. Das kam allerdings so schlecht an, dass das Format nach nur drei Monaten wieder abgesetzt wurde. Nur zu Silvester wird es künftig wohl noch eine "Stadlshow" geben.