Vorbei scheinen die Zeiten, in denen Günther Jauch seine Kandidaten bei "Wer wird Millionär?" auflaufen ließ. In letzter Zeit ist der Moderator mehr als gnädig. Der Musiker James Mean verlangt ihm aber besonders viel Geduld ab.

Eigentlich wäre James Mean ja am liebsten Rockstar. Mit der großen Karriere hat es bislang (noch) nicht geklappt. Ins Fernsehen hat er es trotzdem geschafft.

Bei "Wer wird Millionär?" zu bestehen ist allerdings kein Zuckerschlecken. Denn mit Grammatik hat es der Geschichts-Doktorand aus Dortmund, der sich immerhin schon einmal mit Thomas Anders die Bühne teilen durfte, nicht so wirklich.

Für 8.000 Euro will Günther Jauch wissen: "Was findet man in Wörterbüchern als 'Präposition mit Genitiv'?"

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Günther Jauch hilft den völlig Hilflosen

Hier gibt's die Fragen des Promispecials von "Wer wird Millionär?".

Weil der Telefon-Joker mit der Frage ebenfalls überfordert ist und auch der 50:50 Joker dem ratlosen Kandidaten nicht viel nützt, hilft Jauch: "... seines Lebens wollte er Rockstar werden."

Nach einer gefühlten Ewigkeit kann der Moderator den Musiker schließlich zur richtigen Antwort drängen. Es ist eine schwere Geburt. Bei 16.000-Euro wird die Sache nicht besser: "Was beginnt gemäß §101 Sozialgesetzbuch III am 1. Dezember und endet am 31. März?"

  • Heizperiode
  • Wintersportsaison
  • Schlechtwetterzeit
  • Grippewelle

Zunächst tippt James Mean, übrigens ein Künstlername, auf die Heizperiode. Wieder schreitet Jauch ein und bringt den Kandidaten auf die richtige Spur. So gnädig hat man den Quizmaster selten erlebt.

Folgerichtig erkennt der Moderator schließlich: "Ich halte jetzt die Schnauze!"

Nachdem er mit viel Glück und vielen Tipps eine weitere Runde gemeistert hat, will der Kandidat wissen: "Die nächste Frage ist dann die für 16.000 Euro?"

Einmal muss Jauch dem planlosen Doktoranden also doch noch weiterhelfen - und ist mittlerweile ziemlich genervt: "Neeeeein, das ist ja das Schlimme, die haben sie jetzt sicher!"

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"Wer wird Millionär": Schräge Vögel auf dem Ratestuhl

Diese "Wer wird Millionär"-Kandidaten haben mächtig Eindruck hinterlassen.

(lug)