Wer es bei "Wer wird Millionär" zu Günther Jauch auf den Quiz-Stuhl schafft, hat die einmalige Chance auf viel Geld. Verständlich, dass sich im Vorfeld etwas Nervosität breit macht. Einen Kandidaten am Montagabend hat es nun besonders schlimm erwischt.

Aufgrund zahlreicher Sonder- und Doppelfolgen musste Mohamed Mahjoubi geschlagene fünf Wochen warten, um bei "Wer wird Millionär?" mit der 8.000-Euro-Frage weitermachen zu dürfen. Keine leichte Zeit für den Juristen aus Köln, wie er Moderator Günther Jauch gesteht.

Vor lauter Nervosität hätte er schlaflose Nächte gehabt. Er sei sogar schweißgebadet aufgewacht, als er träumte, splitternackt auf dem Quizstuhl zu sitzen.

WWM-Kandidat setzt Hochzeit aufs Spiel

Kandidat ruft bei Jauch den ältesten Telefonjoker der Geschichte an.

So weit kommt es glücklicherweise nicht. Adrett gekleidet und mit allen Jokern im Gepäck ist am Montagabend von Angstzuständen plötzlich keine Spur mehr, als Jauch für 64.000 Euro wissen will: "Wofür braucht man als deutscher Individualtourist eine Genehmigung des Umweltbundesamtes?"

  • A) Safari in Kenia
  • B) Tauchen im Roten Meer
  • C) Reise zur Antarktis
  • D) Ausflug nach Bitterfeld

Nachdem der Telefonjoker ebenso ratlos ist wie der Kandidat, zückt dieser als letzten Notanker den 50:50-Joker. Die Antworten C und D bleiben stehen.

Mahjoubi erzählt, seiner Verlobten hätte er im Vorfeld versprochen, angesichts der Kosten für die bevorstehende Hochzeit nicht ohne 32.000 Euro nach Hause zurückzukommen.

Weil er die Risiko-Variante spielt, könnte er jedoch auf 500 Euro zurück fallen und somit den Haussegen in erhebliche Schieflage versetzen. Trotzdem zockt der Jurist mutig - und hat Erfolg.

Günther Jauchs Fragen sind nicht immer schwer - aber immer einzigartig.

Zocker-Mut statt Panik

Als wäre das nicht genug, setzt Mahjoubi bei der darauffolgenden 125.000-Euro-Frage gleich noch einmal alles auf eine Karte: "Welcher Fußballer trug dazu bei, dass sein Land bei der Europameisterschaft 2016 vertreten ist?"

  • A) Der Pole Nodbremsky
  • B) Der Portugiese Schwalbinho
  • C) Der Isländer Sigthórsson
  • D) Der Grieche Elphmeta

Mahjoubi hat eine Vermutung und liegt richtig. Und das, obwohl er mit dem Ex-Hoffenheimer Gylfi Sigurðsson an den falschen Isländer denkt. Nachdem ihm das Glück zwei Mal hold war, verspricht der Kandidat, die Zockerei ab sofort bleiben zu lassen.

Eine weise Entscheidung, denn für 500.000 Euro kommt laut Jauch eine "echte Scheißfrage": "Wer gilt als typisches Beispiel für Tierarten, die sich u.a. von ihren eigenen Exkrementen ernähren?"

  • A) Feldhase
  • B) Ringelnatter
  • C) Steinadler
  • D) Braunbär

Der Kandidat verabschiedet sich mit 125.000 Euro. Die Hochzeit ist damit in trockenen Tüchern.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es am Ende trotzdem. Als Jauch fragt, wofür er sich entschieden hätte, tippt der Bald-Bräutigam auf die richtige Antwort.

Dass er kein drittes Mal gezockt hat, wird ihm seine Verlobte aber sicherlich verzeihen.

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