Berlin (dpa) - 14 Stunden - die Dauer ist nur eine Zahl zum jüngsten Lokführerstreik. Was noch verzeichnet wurde:

- Je nach Schicht streikten nach Gewerkschaftsangaben 2000 bis 5000 Lokführer zugleich.

- 60 000 Anrufe gab es auf der kostenlosen Kundentelefonnummer der Bahn, doppelt so viele wie beim vorigen Streik.

- Mehr als 1000 Fernzüge fuhren am Mittwoch nicht, knapp 400 brachte die Bahn mit einem Ersatzfahrplan noch auf die Strecke.

- Allein 363 der in Ersatzfahrplänen vorgesehenen Regionalzüge und 115 Güterzüge blieben ganz oder abschnittsweise stehen.

- 85 Prozent der Züge kamen während des Streiks (14.00 Uhr bis 4.00) zu spät oder fielen aus, schätzt die Lokführergewerkschaft GDL.© dpa