Vevey (dpa) - Der starke Schweizer Franken hat den Umsatz des weltgrößten Lebensmittelkonzerns Nestlé in den ersten neun Monaten des Jahres deutlich gedrückt.

Wie der Hersteller von Nescafé, Mövenpick-Eis oder Kitkat-Schokoriegeln am Donnerstag mitteilte, wurden 66,2 Milliarden Franken (54,8 Mrd Euro) erlöst, das waren gut drei Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten im Schnitt einen leicht höheren Wert erwartet. Organisch - also ohne Zukäufe und Währungsschwankungen - legte der Umsatz um 4,5 Prozent zu.

"In einem unbeständigen Handelsumfeld ohne Rückenwind haben wir ein gutes, breit abgestütztes Wachstum erreicht", erklärte Nestlé-Chef Paul Bulcke. Das Unternehmen wuchs in den ersten drei Quartalen des Jahres nach eigener Darstellung in allen Regionen - am stärksten mit 6,5 Prozent in Asien, Ozeanien und Afrika, gefolgt von Nord- und Südamerika mit 5,1 Prozent. In Europa habe das Wachstum 1,4 Prozent betragen.

Mit Blick auf das Gesamtjahr sagte Bulcke: "Trotz des schwierigen Umfelds und angesichts unserer Leistung im laufenden Geschäftsjahr visieren wir für 2014 ein organisches Wachstum um fünf Prozent an, mit Verbesserung der Margen, des nachhaltigen Gewinns pro Aktie bei konstanten Wechselkursen sowie der Kapitaleffizienz."© dpa