Berlin (dpa) - Die Tarifverhandlungen für die rund 110 000 Mitarbeiter von Fast-Food-Ketten in Deutschland sind in Berlin in die dritte Runde gegangen.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) verlangt für Beschäftigte in unteren Tarifgruppen mehr als nur den Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Die Arbeitgeber wollen zwar den Mindestlohn zahlen, dafür aber an anderer Stelle - beispielsweise beim Weihnachtsgeld - kürzen.

Verhandlungspartner der Arbeitnehmervertreter ist der Bundesverband der Systemgastronomie mit Mitgliedern wie McDonald's, Burger King, Pizza Hut, Nordsee, Kentucky Fried Chicken, Starbucks und Vapiano. Die Gewerkschaft will auch erreichen, dass Beschäftigte in Ostdeutschland genauso viel verdienen wie im Westen. Beide Seiten wollen sich auch an diesem Freitag in Berlin an einen Tisch setzen.© dpa