Rund 130.000 bisher vom US-Militär als Top Secret eingestufte Akten über UFO-Sichtungen sind nun online verfügbar. Existieren Außerirdische und versuchen die USA, dies zu vertuschen?

Beide Fragen lassen sich nicht abschließend klären, aber zumindest dürfen nun Internet-Nutzer weltweit einen Blick in bisher als "Top Secret" eingestufte UFO-Akten werfen.

UFO-Sichtungen von 1947 bis 1969

Ist es ein Ufo oder ein Fake? Diese Bilder geben Rätsel auf.

Die von der US Air Force im Project Blue Book gesammelten UFO-Akten unterliegen nicht mehr der Geheimhaltung. Die privat geführte Website The Black Vault bietet nun ein Archiv mit 129.491 Dokumenten, die beim Project Blue Book während der Jahre 1947 bis 1969 über UFO-Sichtungen gesammelt wurden. Verzeichnet ist jeweils das Datum, Uhrzeit und der Ort der über 10.000 dokumentierten UFO-Sichtung. Hinzu kommen eine Beschreibung der Sichtung, Fotos und der Bericht des Militärs. Die einzelnen Sichtungen werden dabei teils über mehrere hundert Seiten detailliert analysiert. In fast allen Fällen ist die Sichtung mit einem Wetterphänomen oder einer optischen Täuschung zu erklären.

Militär sieht keinen Beweis für Existenz von UFOs

Unterm Strich kommt die US Air Force daher auch zum Schluss, dass es keine Beweise für die Existenz außerirdischer Lebensformen oder Technologien gäbe und das das UFO-Phänomen kein Bedrohung für die nationale Sicherheit darstelle.

Verschwörungstheoretiker dürfen aber ebenso aufatmen. Im Project Blue Book findet sich kein Dokument zum sogenannten Roswell-Zwischenfall im Jahre 1947. Angeblich soll damals ein UFO in der Wüste von New Mexico in der Nähe der Stadt Roswell abgestürzt sein. Dieses UFO und die darin gereisten Außerirdischen, so die Anhänger des Mythos, seien vom US-Militär geborgen worden.© PC WELT