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20.06.2011, 17:52 Uhr

Die Supererde von nebenan

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Supererde GJ 1214b Die Supererde GJ 1214b (rechts) ist 40 Lichtjahre von unserem Planeten entfernt und umrundet einen so genannten roten Zwerg.© David A. Aguilar/Center for Astrophysics
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15 Meinungen zu "Die Supererde von nebenan"

  • norbertaule
    Donnerstag, 07.02.2013, 08:44 Uhr
    Jeder Versuch, den Nutzen der Raumfahrt in Dollar zu beziffern muss scheitern. Die monitäre Wirtschaft ist nur eine Krücke, die geeignet ist, verschiedene Waren und Dienstleistungen zu bewerten. Aus solch einer Bewertung, die von beiden Partnern akzeptiert sein muss, entsteht ein Geschäft. Ist das abgewickelt, ist es vorbei. Raumfahrt ist aber etwas langlebiges. Bis es gelingt, eine neue Welt zu besiedeln, gibt es ohnehin nichts mehr, das man auch nur annähernd mit Geld gleichsetzen könnte. Die Verluste sind einfach zu groß... Lohnen wird sich ein Generationenflug allemal... spätestens dann, wenn unsere Sonne die Erde verschlingt. Bis dahin sollte allerdings eine andere Welt gefunden worden sein, als dieser rote Zwerg, der ja schon vorher abgeschmiert sein wird...
  • Moalboal
    Mittwoch, 17.10.2012, 11:22 Uhr
    Generationsschiff? Wer soll denn das finanzieren? Frühestens ca. 80 Jahre nach dem Start bekäme man auf Erden erst die Info, ob dort wirklich Leben existieren kann - falls das Schiff es wirklich schaffen würde. Welchem Investor dürfte dies begeistern, wenn nahezu 100% sicher ist, das er keinen Gewinn zu seinen Lebzeiten erziehlen kann. Außerdem - durch die rasante Entwicklung unserer Technik, könnte es sein, das wir schon dort sind, bevor diese "lahme Ente" dort eintrudelt.
  • ThomasF1976
    Donnerstag, 29.09.2011, 07:20 Uhr
    "mir würde eher der rote zwerg sorgen machen nicht nur das er "gerade einmal" 40 lichtjahre von uns entfernt ist nein seine lebenszeit ist bald erloschen. also würde sich utopisch gesehen eine umsiedlung nicht "lohnen"." (zitiert von leftcraft) Dazu kann ich nur schreiben: So kurz die Brenndauer eines Sternes auch ist, geht es doch meistens um mehrere Millionen oder sogar Milliarden Jahre. Bei einem Hauptreihenstern, wie unsere Sonne, geht es da normalerweise sogar um mehrere Milliarden (wahrscheinlich zwischen 9 Milliarden und 10 Milliarden) Jahre. Wenn ein Stern zu wenig Masse oder aufgrund seiner enormen Masse zu viel Dichte (in letzterem Fall wird eine enorm hohe Reaktionsrate herbeigeführt) hat, verkürzt dies seine Brenndauer oder "Lebensdauer" enorm. Wer sich dafür interessiert, für den gibt es einiges in Wikipedia-Artikeln zu finden. Eine Umsiedlung wäre vielleicht tatsächlich nicht interessant, aber wenn der Stern noch ein paar Millionen Jahre ausreichend aktiv ist und diese "Supererde" im grünen Bereich um den Planeten ist, und sogar alle lebensnotwendigen Grundlagen bietet, warum sollte diese dann als Kolonie nicht interessant sein, wenn dieser Planet unbewohnt ist? "Gut das die Menschheit da noch nicht hinfliegen. Bis auf weiteres bleiben diese Planeten für den schlimmsten aller Parasiten erst einmal unerreichbar. :)" (zitiert von DownTheStyx) Nun ja, da wäre die Gefahr tatsächlich sehr groß, wenn die Menschen tatsächlich das Interesse gewinnen könnten, an diesem Planeten Raubbau zu betreiben und dann auch noch erwägen, dass dieser Raubbau wirtschaftlich sei. Dummerweise liegt eine solche Verhaltensweise insofern in der Natur des Menschen, dass er seit aufkommen eines währungsbasierten Wirtschaftssystems nichts anderes als Profitdenken kennt. ""würde sich nicht lohnen": besonders weil man 40 lichtjahre dahin brauch:-D" (zitiert von Ichhaltne) Der Punkt zählt nur, wenn man kurze Raumfahrtmissionen in Kauf nehmen will. Will man wirklich nach Rohstoffen oder anderen möglicherweise bewohnten Welten wirklich Ausschau halten, benötigt man entweder eine Möglichkeit, mit Hilfe relativistischer nutzbarer Effekte die Raumzeit für sich nutzbar zu machen, oder man verlässt sich auf die klassische Mechanik und setzt dann auf Generationenschiffe. So oder so, würde es sehr interessant werden. "Leute, habt Ihr es noch immer nicht kapiert? DAS IST KRYPTON! Superman, komm schnell her - wir brauchen Dich ganz dringend!!!" (zitiert von dmhvader) Abgesehen davon, dass ich annehmen darf, dass die Sonne des Planeten Krypton vermutlich eher ein Roter Riese, als ein Roter Zwerg ist, würde ich zumindest der Möglichkeit zustimmen, dass sich auch auf anderen Planeten Leben, ja möglicherweise sogar intelligentes, vielleicht sogar intelligent auf unserem Niveau oder darüber hinaus entwickelt hat. Ich glaube nicht an Zufälle, sondern, wie einige Meteoriten bereits nahelegten, dass dort, wo Leben sich entwickeln KANN (egal in welcher Form) sich auch garantiert solches entwickelt. Es geht nicht darum, ob auf irgendeinem Planeten auch eine Evolution beginnt, wenn die notwendigen Grundlagen vorhanden sind, sondern es geht AUSSCHLIEßLICH darum, dass die Grundlagen sowohl vom entsprechenden Sonnensystem bis hin zum entsprechenden Planeten und seinen Rohstoffen und atmosphärischen und magnetosphärischen Eigenschaften gegeben sind. Die Basis von Leben findet sich auf einem großen Anteil von stellaren Objekten, zumindest insbesondere auf Meteoriten, die wieder die Grundlage für größere Objekte, wie zum Beispiel Planeten darstellen. Evolution ist also demnach da garantiert, wo sie von Art der Sonne und Planeten und deren Position zueinander eine Chance hat, und intelligentes Leben hat dort eine durchaus große Wahrscheinlichkeit, wo die Brenndauer und Gleichmäßigkeit der Aktivität des Sterns eine entsprechend lange Evolution ermöglicht. Am wahrscheinlichsten hierfür ist aber ein Hauptreihenstern, es sei denn eine Kultur ist von einem Hauptreihenstern zu einem Planeten mit einem roten Zwerg oder rotem Riesen umgesiedelt, weil sie Vorteile darin gesehen hat, die wir noch nicht sehen (vielleicht hat die Strahlung eines roten Zwerges oder roten Riesen gegenüber einem Hauptreihenstern Vorteile oder die Brenndauer ihrer Sonne neigte sich dem Ende). Was diesen Superman angeht, so setze ich mal voraus, dass es klar ist, dass da nichts realistisches dran ist, aber selbst wenn dem so wäre, zeigte sich in Comics und Verfilmungen immer, dass er bestenfalls minimal schneller als mit Lichtgeschwindigkeit reisen kann (dies zeigte sich zumindest im ersten Superman Film mit Christopher Reeve). Demnach müsste er immer noch etwa 40 Jahre unterwegs sein, um es bis hierher zu schaffen. Aus seiner Perspektive eines (annähernd) lichtschnell reisenden Astronauten, verginge natürlich je nach Annäherung an die Lichtgeschwindigkeit erheblich weniger Zeit, aber für uns auf der Erde würden während seiner Reise trotzdem mindestens 40 Jahre vergehen. Die Science-Fiction-Varianten des Warpantriebs (Star Trek), Slipstream (Andromeda) oder Hyperantriebs (Stargate) würden da schon sinnvoller sein, wenn sie denn realistisch wären, doch unsere Wissenschaft, sieht diese noch keineswegs als realisierbar an, soweit ich dahingehend auf einem aktuellen Kenntnisstand bin. Was die Notwendigkeit der Hilfe durch solche Superwesen angeht, so glaube ich in der Tat, dass der Mensch intelligent genug ist, sowohl Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, als auch entsprechend handeln zu können. Ja ich glaube sogar, dass er empfindungsfähig genug ist, um Nächstenliebe als die Grundlage seiner Denk und Handlungsweisen wirken zu lassen und sogar weit über sich selbst hinaus zu wachsen. Dies an sich, selbst aufgrund der Möglichkeiten, die Naturwissenschaften bestätigen würden, würde so ziemlich jede Art von Unheil und Unrecht auf der Erde auf ein Minimum reduzieren. Doch darüber glaube ich in der Tat, aufgrund eigener Erfahrungen in entsprechend persönlicher Entwicklung geistigen Erwachens, dass aufgrund der Einheit von aller Energie, aller Materie und allem Bewusstsein in der Grundlage des Universums, tatsächlich die Grundlage geistiger Gaben liegt, die mehr dem neuen Testament der Bibel entsprechen, als alles, was man naturwissenschaftlich ergründen könnte.
  • dmhvader
    Mittwoch, 28.09.2011, 09:38 Uhr
    Leute, habt Ihr es noch immer nicht kapiert? DAS IST KRYPTON! Superman, komm schnell her - wir brauchen Dich ganz dringend!!!
  • Gastnutzer
    Dienstag, 27.09.2011, 17:41 Uhr
    Das ist mal wieder ein typischer gmx-Beitrag. Der Titel will so gar nicht zum Inhalt passen. Kann auch sein, dass ich den eigentlichen Artikel nicht gefunden habe, sondern nur die Texte zu den Bildern. In denen steht jedoch nichts konkretes zu der Supererde von nebenan sondern nur Geplänkel über den Stern den sie umkreist und ein paar vage Worte dazu, wie man sie entdeckt hat. Sinnvoll wär doch gewesen, zu erfahren, warum der Planet so super ist. Besonders groß, was anzunehmen ist, weil erdgroße Planeten noch nicht so richtig zu entdecken sind, besonders heiß, besonders schnell usw. usw.. Aber ich schätze das wird gmx nie hinbekommen.
  • Ichhaltne
    Dienstag, 27.09.2011, 17:14 Uhr
    "würde sich nicht lohnen": besonders weil man 40 lichtjahre dahin brauch:-D
  • DownTheStyx
    Dienstag, 27.09.2011, 17:09 Uhr
    Gut das die Menschheit da noch nicht hinfliegen. Bis auf weiteres bleiben diese Planeten für den schlimmsten aller Parasiten erst einmal unerreichbar. :)

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