Der Blutmond glüht über Europa: Mit einer totalen Mondfinsternis hat der Himmel ein besonderes Schauspiel geboten. In der Nacht zum Montag war der Blutmond zu beobachten. Hier sind die schönsten Bilder.

Mit einer totalen Mondfinsternis hat der Himmel in der Nacht auf Montag ein besonderes Schauspiel geboten: Es war ein "Blutmond" zu beobachten. Langwelliges Licht von der Erdatmosphäre viel auf den Trabanten und führte zu der Färbung. Zudem wirkte der Mond etwas größer, da er unserem Planeten besonders nahe war.
Der Supermond leuchtet in der Nacht zum Montag auch in Erfurt hinter einer Riesenradgondel.
Ein Fotograf in Koblenz hielt den rötlich gefärbten Mond hinter dem Kaiser-Wilhelm-Reiterstandbild am Deutschen Eck fest.
Die Berliner konnten den rötlich verfärbten Mond hinter der Quadriga auf dem Brandenburger Tor bestaunen.
Zum Brandenburger Tor zog es besonders viele Frühaufsteher, die die Mondfinsternis fotografierten.
Der "Blutmond" leuchtet neben der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main.
Die Münchner hatten gute Sicht auf das Schauspiel. Probleme hätten Himmelsgucker im Norden und Westen des Landes, etwa in Schleswig-Holstein, weiten Teilen Niedersachsens und im Norden Nordrhein-Westfalens gehabt, hieß es vom Wetterdienst.
Die Bildfolge zeigt drei Phasen der Mondfinsternis am Himmel über Aukrug in Schleswig-Holstein. Der Mond wirkt bei diesem Naturphänomen größer als sonst.
Nicht nur bei uns sorgt der Blutmond für Erstaunen: Auf Facebook und Twitter teilen Menschen aus der ganzen Welt ihre Aufnahmen.
Rund um den Blutmond ranken sich auch einige mysteriöse Geschichten: Ein Pastor will erkannt haben, dass es bei einem rötlich leuchtenden Mond immer zu wichtigen Ereignissen im Mittleren Osten gekommen ist.
Insgesamt dauerte das Schauspiel von 03.07 Uhr bis um 06.27 Uhr. Die totale Finsternis war zwischen 04.11 Uhr und 05.24 Uhr zu bewundern.
Fans des rötlich schimmernden Himmelsschauspiels mussten sich lange gedulden: Es handelt sich laut "Merkur Online" um den ersten Blutmond in Mitteleuropa seit siebeneinhalb Jahren.
Wer die nächste totale Mondfinsternis bestaunen will, muss sich gedulden: Erst wieder in drei Jahren - am 27. Juli 2018 - werde eine in Deutschland zu beobachten sein, hieß es von den Sternfreunden.