Tote Delfine, Schildkröten, Seelöwen: In Mexiko sind Dutzende verendete Meerestiere angeschwemmt worden. Warum sie starben, ist unklar.

Auf einer Insel im Nordwesten Mexikos haben Wildhüter Dutzende tote Meerestiere am Strand und in den Küstengewässern entdeckt. Auf Altamura im Golf von Kalifornien seien die Kadaver von 21 Delfinen, elf Schildkröten und vier Seelöwen angeschwemmt worden, teilte die mexikanische Staatsanwaltschaft für Umweltschutz mit.

#8 hat uns dann doch etwas verwirrt. Wieso machen Hunde sowas?

In einem Gebiet von 42 Kilometer entlang der Küste sind den Angaben zufolge nun Ermittler, Wildhüter und andere Experten im Einsatz, um dem "ungewöhnlichen Vorkommnis" auf den Grund zu gehen. Dazu wird das Alter, die Größe und der Gesundheitszustand erfasst.

Außerdem sollen die Spezialisten die klimatischen Daten der vergangenen Tage auswerten, um Rückschlüsse auf die Todesursache zu ziehen. Möglicherweise werden die Kadaver auch obduziert.

Der Golf von Kalifornien gilt als eine der Regionen mit der größten Artenvielfalt der Welt. Das Naturschutzgebiet mit 244 Inseln gehört zum Unesco-Weltkulturerbe und beherbergt 39 Prozent aller Meeressäugerarten.© SPIEGEL ONLINE

Bildergalerie starten

Tschernobyl, Bhopal, Fukushima: Die Folgen der Katastrophen

Tschernobyl, Bhopal, Fukushima: Die Folgen der Katastrophen sind noch bis heute spürbar.