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18.01.2012, 13:27 Uhr

Natur der Zukunft: Bäume im Meer

(sist/ah) - Macht ein gigantischer Meeresbaum dem Central Park in New York bald Konkurrenz? Um die Zukunft der Natur auch in Städten zu gewährleisten, hat sich der niederländische Architekt Koen Olthuis etwas ganz Besonderes ausgedacht. Mit seinem "Sea Tree", also einem Baum im Wasser, will er neuen Lebensraum für Pflanzen und wild lebende Tiere schaffen, die aus Großstädten zunehmend verdrängt werden.  

Koen Olthuis hat bei seinem Projekt vor allem Großstädte, die am Meer liegen, im Visier: In Metropolen wie New York oder Tokio besteht meist ein eklatanter Mangel an Naturarealen. Das könnte der "Sea Tree", ein riesiger Baum im Meer, bald ändern.

In Dutzenden Schichten über und unter der Wasseroberfläche finden Vögel, Bienen, Fledermäuse und kleine Ozean-Lebewesen Unterschlupf, so Architekt Olthuis auf seiner Webseite. Darüber hinaus profitieren auch die menschlichen Großstadtbewohner von Naturprojekten, wie der New Yorker Central Park zeigt.

Koen Olthuis und seine Kollegen vom holländischen Waterstudio spielen zudem mit dem Gedanken, Parks, Flüsse und Seen zu integrieren.

Gebaut werden soll das Ganze mit Hilfe der Offshore-Technologie, die auch beim Bau von Ölplattformen zum Einsatz kommt.

Die riesigen schwimmenden grünen Türme würden mit Unterwasser-Kabeln am Meeresgrund befestigt. Ein großer Vorteil gegenüber Naturflächen an Land ist der Kostenfaktor: Während sich der Central Park auf einer Fläche befindet, mit deren Verkauf an Immobilienfirmen die Stadt New York Milliarden einnehmen könnte, ist der Platz im Meer deutlich günstiger.

Die hehre Idee der Architekten: Erdöl-Firmen sollen die gigantischen Bäume spenden, um ihre Bemühungen für bessere Umweltbedingungen in urbanen Gegenden zu demonstrieren. Einen Abnehmer hat Waterstudio für das Projekt tatsächlich schon gefunden. Er wird vorerst jedoch geheim gehalten, schreibt die britische Daily Mail Online. So könnte der erste "Sea Tree" schon in zwei Jahren umgesetzt werden.

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150 Meinungen zu "Bäume im Meer: Die Zukunft? "

  • Fadzou
    Montag, 12.03.2012, 13:55 Uhr
    ... der Bericht ist ja schon uralt und ich habe auch schon meinen senf dazugegeben, aber eins muss ich nochml los werden. - ein eingriff in ein ökosystem durch den menschen, wenn auch noch so gut gemeint , hat noch nie etwas gebracht. durch das schaffen von neuen lebensräumen, kann vorhandenen tierpopualtionen noch größerer schaden zugefügt werden - es können sich tiere ansiedeln die vorandene vertreiben oder deren resourcen erschöpfen... also weiterhin mein fazit "humbug"!
  • Android01
    Mittwoch, 15.02.2012, 13:35 Uhr
    Die Idee ist gut aber das funzt nie!
  • Pflotsch
    Sonntag, 29.01.2012, 14:50 Uhr
    In der Mitte des Atlantik, bzw. Pazific jeweils so ein Ding aufbauen und alle Politiker weltweit darauf verteilen. Die Linken auf dem einen und die rechten auf dem anderen Baum!
  • Diplom
    Samstag, 28.01.2012, 12:09 Uhr
    Ich find das mal ne top Idee, über das Design lässt sich streiten. Doch für eine Ansiedlung bestimmter Arten, bzw. Zufluchtsort für Vögel und andere Tiere die in der Großstadt gar keine möglichkeit mehr haben noch zu atmen, ict das ein glungener Plan. Wer hört in den frühen Morgenstunden nicht gern ein Vogelgezwitscher?? Da fängt der Tag doch gleich besser an.
  • life4life
    Freitag, 27.01.2012, 11:36 Uhr
    Bizarrer geht es kaum noch: tagtäglich werden Regenwälder im Ausmaß dutzender Fußballfelder für die Futtermittelindustrie vernichtet Und da machen sich die Leute Gedanken, wie sie Stahlbetonsteher im Meer begrünen. Armselige Schöpfung. Will intelligent sein und hat doch kein Gehirn!
  • Eyesopen91
    Donnerstag, 26.01.2012, 12:23 Uhr
    Der Mensch, die Geißel der Erde. Mag zwar ne nette Idee sein, wenns funktioniert, ist aber trotzdem keine Lösung! Wir müssen uns der Natur anpassen nicht die Natur uns, aber das werden viele wohl erst dann begreifen, wenn es zu spät ist. Wir suchen uns lieber nen paar Ausreden, machen z.B die Sonne verantwortlich, oder schieben uns die Schuld einfach gegenseitig zu. Man sollte selber versuchen, sein Bestes zu tuen um die Umwelt zu schonen und darauf hoffen, dass auch noch nen paar Andere zur Vernunft kommen.
  • ArtistixX
    Mittwoch, 25.01.2012, 13:17 Uhr
    Jetzt reichts!! Seit 150 Jahren treten wir unseren Planeten in den Arsch.Jetzt soll sich noch mehr nach uns richten?Ich glaube wir sollten mal bisschen umdenken. Als Kind habe ich draussen gespielt buden gebaut und es gab das zum essen was in der Session wuchs. Heute hängen alle vor der Glotze um sich mit ihren Kindern nicht beschäftigen zu müssen. Riesige Tanker verpesten die Meere damit Gucci tragende vollfosten ihre Bananen ins Müsli aus China schneiden und ihren frisch gepressten Fruchjuice aus Brasilien trinken können. Wir machen die Sonne dafür verantwortlich das Sonnenstürme unser EM-Feld zerstörrt und das Ozonloch vergrössert dabei fahren wir mit dem Auto um 2 Liter Milch zu holen. Sag mal Leute merkt ihr noch was? Nicht nur die großen wie China und USA, sondern jeder einzelne ist schuld. Wir stehen doch 2stunden in der Küche und kochen aber sind nicht im Wohnzimmer wo der TV seit 4 stunden durch läuft. Überlegt mal!!! Jetzt soll sich die Erde anpassen wo die Menschen es tun müssen. Wir brauchen die Erde nicht die Erde uns. Mein guter Vorsatz fürs neue Jahr ist zum beispiel 15% weniger Energie zu verbrauchen. Jetzt stellt euch mal vor das täte jeder.
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