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26.06.2012, 10:08 Uhr

See-Elefanten als Forscher in der Antarktis

Berlin/Washington (dpa) - Mit Hilfe von See-Elefanten haben Wissenschaftler entdeckt, dass das Eis in Teilen der Antarktis doch langsamer schmelzen könnte als bislang befürchtet. Neun Tiere wurden mit Sendern ausgestattet, wie der Amerikanische Verband der Geophysiker (AGU) in Washington mitteilte.

Im Dienst der Forschung Ein See-Elefant trägt an seinem Kopf einen Sender, mit dem Daten über Salzgehalt, Temperatur und Tiefe des Wassers an Forscher übertragen werden. © dpa / Lars Boehme

Die schwergewichtigen Helfer sammelten so rund um das Fimbul-Schelfeis im Osten der Antarktis neun Monate lang Daten über Salzgehalt, Temperatur und Tiefe des Wassers. Ergebnis: Das Wasser war zu dieser Zeit kälter, und das Eis schmolz weniger schnell als bisher in Modellen angenommen.

Das Norwegische Polar-Institut hatte die Daten ursprünglich im Rahmen einer meeresbiologischen Studie gesammelt. "Niemand hatte erwartet, dass die See-Elefanten (...) direkt zum Fimbul-Schelfeis schwimmen und dort den ganzen Winter über bleiben würden", sagte Wissenschaftler Tore Hattermann vom Institut. "Aber dieses Verhalten brachte uns eindrucksvolle und einzigartige Daten."

Ähnliche Informationen etwa mit einem Forschungsschiff zu sammeln wäre den Wissenschaftlern zufolge enorm teuer und wegen des im Winter dicken Eises auch fast unmöglich gewesen. Das Forscher-Team um Hattermann kombinierte sie mit Daten aus mehreren Bohrungen. Die Experten veröffentlichten ihre Ergebnisse am Freitag in den "Geophysical Research Letters".

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32 Meinungen zu "See-Elefanten filmen Antarktis"

  • amparex
    Mittwoch, 04.07.2012, 10:54 Uhr
    Vancry + Galois ... : trefft euch aufn kaffee, schmust ein wenig und vertragt euch wieder^^ möchtegernbesserwisser o.O
  • Vancry
    Samstag, 30.06.2012, 14:59 Uhr
    ich sehe, die diskussion hat keinen sinn. verschließe ruhig weiter die augen vor den tatsachen.
  • Vancry
    Samstag, 30.06.2012, 13:54 Uhr
    @ galois: jetzt weichst du wieder der frage aus. du beziehst dich nur auf das arktiseis, worauf ich mich nie bezogen habe. im artikel geht es um die antarktis und dort wachsen die eisschilde. schön, wie du die tatsachen stillschweigen willst und dich komischerweise nie darauf beziehst. die arktis besteht auch nicht nur aus schwimmendem eis. überleg vllt einmal, wo der name grön(grün)land herkommt. in der mittelalterlichen wärmephase war dort weniger eis vorhanden als derzeit. und wo war dort dein schönes CO2, das doch alles regulliert?! du versuchst nur über die arktis zu sprechen, komischerweise habe ich noch kein wort zur antartiks und den tatsachen gehört. schön, wenn man nur die hälfte der informationen liest ;)
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