Warum heißt es eigentlich … ?
Wolke sieben
Wer auf Wolke sieben schwebt, der empfindet Gefühle von höchster Glückseligkeit. Doch woher kommt eigentlich der Begriff?
Die Redewendung einer "Wolke sieben" oder eines "siebten Himmels" geht auf die Vorstellung eines Himmels zurück, der in sieben Ebenen unterteilt ist. Dieser Gedanke ist etwa in der jüdischen, christlichen und islamischen Mythologie verbreitet. Auch der griechische Philosoph Aristoteles ist für seine Einteilung des Himmels in sieben Sphären bekannt.
Der Idee nach wölben sich die verschiedenen Ebenen – oder eben Wolken – in Schichten um die Erde. Der siebte Himmel gilt dabei als derjenige, der dem Göttlichen am nächsten ist. Wer dort schwebt, dem sind höchste Freude und höchstes Glück gewiss.
Briten wandeln auf Wolke neun
Noch weiter oben schwebt man sprachlich gesehen übrigens im Englischen. Hier steht die Wolke neun (engl. cloud nine) für höchste Glücksgefühle. Grund dafür ist ein einflussreiches Buch: Im beliebten "International Cloud Atlas" von 1896 wurden zehn verschiedene Wolkentypen unterschieden. Die Wolken mit der Nummer neun sollten demnach am höchsten aufsteigen. Daher wollte man sich in der Folge sprachlich natürlich nicht mit Wolke sieben zufrieden geben.
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(mm/as)
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