Oxytocin
Oxytocin wird auch als Schmuse- oder Kuschelhormon bezeichnet. Es soll die Bindung an den Partner herbeiführen. Dabei gilt: je mehr Oxytocin in der Phase des Verliebtseins ausgeschüttet wird, desto höher sind die Chancen, dass die emotionale Bindung an den Partner auf lange Sicht erhalten bleibt. Oxytocin scheint also auf tiefgreifende Gefühle wie Liebe und Treue einen Einfluss zu haben.
An der Emery Universitiy haben Forscher das Liebeshormon an Prärie- und Bergwühlmäusen getestet. Die beiden verwandten Arten sind sich in ihrer Lebensweise recht ähnlich, mit einem Unterschied: Bergwühlmäuse gehen nach der Paarung getrennte Wege, Präriewühlmäuse hingegen bleiben ein Leben lang mit ein und dem selben Partner zusammen.
Verabreicht man den Präriewühlmäusen einen Oxytocinblocker, verhalten sie sich wie die Bergwühlmäuse. Durch Änderungen des Erbgutes können auch Bergwühlmäusen treu bleiben. Lassen sich die Ergebnisse auf den Menschen übertragen? Kann man untreue Partner zu ewiger Treue "umpolen"?
Die Antwort lautet leider: Nein. Dazu ist das Hormonsystem des Menschen viel zu kompliziert aufgebaut. In der Regel wirken eine Vielzahl von Hormonen auf das Verhalten eines Menschen ein. Warum und und in wen sich jemand verliebt, wird wohl weiterhin ein Geheimnis bleiben.
Liebe ist also mehr als ein Überschwappen der Hormone, mehr als eine vorübergehende "Verrücktheit". Was dann? Die Sehnsucht nach dem Du, der Himmel auf Erden, ewige Treue? Finden Sie es doch einfach im Selbsttest heraus!
25 Meinungen zu "Nichts als Chemie? Warum wir lieben"
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Draki
Montag, 31.05.2010, 17:32 Uhr "Wüstenwühlmäuse" :D Nennen sich auch Rennmäuse oder Gerbils :D außerdem bleiben nicht alle grundsätzlich für immer zu sein war bei meinen nich so^^ -
LorenzoKlee
Montag, 05.04.2010, 15:50 Uhr Ich bin davon überzeugt, dass die Begegnung sehr viel mit Karma zu tun hat, bzw. damit, dass die Beteiligten das "Aufeinandertreffen" gemeinsam vorbereitet haben. Also, wenn wir und verlieben, hat das mehr mit Karma als mit Hormonen o. ä. zu tun! -
Artemisis
Mittwoch, 09.12.2009, 12:37 Uhr @ flocki1 ^^ man sollte sich vlt nicht unsere euopäisch industrialisierten länder ansehen sondern auch in anderen teilen der welt sich umsehen, ich hab sowohl deine erfahrungen gemacht, die hauptsächlich in stark frequentierten städten der fall ist weil meist der viele stress auch viele streitigkeiten und probleme schafft genauso hab ich aber erfahrungen gemacht bzw. leute kennen gelernt die schon seit 20+ jahren verheiratet sind und immer noch total lieb, nett zuvorkommend und sich liebend gegenüber ist man darf nicht alles vereinheitlichen, klar wenn man viel um die ohren hat, und der partner auch, sich einer bzw. eine von beiden nicht so geistig entwickeln konnte wie der andere fehlt die auslebephase bzw. die charakterbildung, man bildet sienen charakter hauptsächlich aus vorbildseindrücken und eigenen erfahrungen, ergo hat man zuviel stress, bleibt das oft aus da man mit leuten die einem zur charakterbildung helfen könnten weniger kontakt hat als man hätte wenn man weniger stress hat ^^ REDEN hilft, in einer beziehung sollte man NIE einen abend vergehen lassen wo man sich nicht mit seinem partner unterhält, egal über was denn ehrlichkeit und vertrauen sind grundpfeiler einer beziehung was viele leute mit der zeit außer acht lassen... notlügen, geheimnisse, hinterhältigkeiten etc. denk mal darüber nach ;) lg -
flocki1
Sonntag, 24.05.2009, 14:43 Uhr Selbst wenn es nur die Hormone sind, bin ich gerne verliebt..........Es ist ein schönes Gefühl.....trotz des Kummers der danach meistens folgt. Ich denke auch, dass es keine Liebe für immer gibt, das ist doch nur schon gewohnheit, wenn man zb. 50 Jahre verheiratet ist................. -
EinMeerausGras
Samstag, 23.05.2009, 14:04 Uhr Nix wer weiß. :.) So ist es. Wenn man erst mal akzeptiert hat, dass wir primär aufrecht gehende Säugetiere sind und die meisten unserer Entscheidungen unbwußt und instinktiv treffen, versteht man das soziale Miteinander besser. Wobei es natürlich auch einige Sachen gibt, die uns unterscheiden. Aber eigentlich ist es dasselbe Prinzip wie bei unseren primitven Verwandten. -
CraziiCameleon
Samstag, 23.05.2009, 13:25 Uhr also ich hab mal gehört, dass wir in den ersten 3 minuten entscheiden, ob jemand zu uns passt, oder nicht. genau, wie hier beschrieben wird. allerdings hieß es in meiner variante, dass man das 'erriecht' sozusagen. da soll auch der spruch 'ich kann dich nicht riechen' herkommen. wer weiß... -
ninababe
Montag, 27.04.2009, 15:41 Uhr seh ich auch so wie ihr..... sau dumm..... achja auf der 3ten seite, im 3ten abschnitt in der letzen reihe ist ein "und" zuviel......
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