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"Du Bastard" - Wenn Forschung interessant und lustig wird

Von Frank Aupperle

Die altehrwürdige US-Universität Harvard in Cambridge hat am 2. Oktober 2008 zum 18. Mal die alljährlichen Ig-Nobel-Preise für die etwas anderen wissenschaftlichen Forschungsergebnisse vergeben.

Ausgezeichnet wurden auch in diesem Jahr ausschließlich außergewöhnlich schräge und skurrile Forschungen, getreu dem Motto des Ig-Nobel-Preises "Research that makes people LAUGH and then THINK" (Forschung, die die Menschen zum Lachen und dann zum Nachdenken bewegt).

So wurde der IG-Nobel-Preis beispielsweise in den vergangenen Jahren für die Erkenntis vergeben, warum Spechte keine Kopfschmerzen bekommen. Der Erfinder des Karaoke wurde für seine völkerverständigende Erfindung mit dem IG-Friedens-Nobel-Preis ausgezeichnet, ebenso wie die Wissenschaftler, die die Hirnströme von Heuschrecken beim Betrachten der Star-Wars-Trilogie gemessen und analysiert haben.

Auch 2008 glänzt die wissenschaftliche Welt wieder mit herrlich schrägen und skurrilen Forschungsergebnissen. Wir präsentieren Ihnen die Gewinner in den einzelnen Kategorien.

Zur Übersicht: Wissen
  • Jiyu
    Mittwoch, 15.10.2008, 17:27 Uhr
    also ich muss sagen, dassich kein stück gelacht habe...wie schon erwähnt haben mehrere wissenschafftler schon "erbsen gezählt" (mendel) und dabei wichtige erkenntnisse gemacht über die die fachwelt gelacht hat...naja...die heutige vererbungslehre wurde von einem mann begründet der ausgelacht wurde...daher sollte man nicht zu früh urteilen auch wenn solche forschungennatürlich kritisch hinterfragt werden sollten.
  • Sumpfding
    Mittwoch, 08.10.2008, 10:42 Uhr
    Wer mehr über die "IG"s wissen und auch ein paar Videos sehen möchte, dem sei die Heimseite der Gesellschaft ans Herz gelegt: http://improbable.com/ig/
  • chriroe
    Samstag, 04.10.2008, 14:05 Uhr
    für alle Kritiker: ich fand den Artikel einfach nur klasse und habe mich köstlich amüsiert.
  • Grille2008
    Samstag, 04.10.2008, 13:43 Uhr
    Also ich weiß ja nicht. Wie Gitarrengoettin schon sagte: Manche Forschungen mögen sich blödsinnig anhören aber es steckt meist ein größerer Zusammenhang dahinter. Die Sache mit den Schleimpilzen ist kein Stück lustig oder überflüssig sondern im Gegenteil sehr interessant! Oder könnt ihr erklären wie ein Haufen Zellen (Schleimpilze sind keine Pilze sondern eine Gemeinschaft von Zellen) dermaßen beeindruckende Fähigkeiten hat ohne auch nur eine Nervenzelle? Ich habe den Versuch mit dem Labyrinth schon in einer sehr guten BBC-Doku gesehn. Wieso das jetzt so lustig sein soll weiß ich wirklich nicht! Diese Leute von Harvard sollten nicht so herablassend sein.
  • Zordon
    Samstag, 04.10.2008, 13:35 Uhr
    In Bezug auf all die Kritik an der Recherche von GMX: Ich glaube nicht, dass der Artikel von GMX-Redakteuren geschrieben wurden, wenn es denn solche überhaupt gibt. Berichte finden sich oft genug auf vielen verschiedenen Seiten und sind höchstwahrscheinlich alle gekauft. Das muss jetzt weder gut noch schlecht sein, aber wollte es mal so anmerken. Am interessantesten fand ich das Ergebnis, dass teure Placebos effektiver sind als billige. Das Phänomen, das Geld Qualität macht taucht ja überall auf und sollte einen schon nachdenklich stimmen...
  • JoNikolas
    Samstag, 04.10.2008, 13:25 Uhr
    Gibt es keine Korrekturleser mehr? Ist ja peinlich - dieser Artikel wie viele andere hier.
  • maunzi
    Samstag, 04.10.2008, 09:41 Uhr
    Ja, unsere Welt ist wirklich amüsant... Und außerdem: Wer hat überhaupt das Recht zu bestimmen, was "lustig" ist und was nicht? Ist es die Komik an sich nicht auch schon wert, erforscht zu werden? By the way: gitarrengoettin, das mit den Bienen find ich total cool ;)

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Sie lesen gerade: Forscht, wo ihr was zum Forschen findet. Die schrägsten Studien haben den Ig-Nobel-Preis 2008 erhalten.