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"Du Bastard" - Wenn Forschung interessant und lustig wird

Von Frank Aupperle

Archäologie

Gürteltiere sind die natürlichen Feinde des Archäologen. Das haben die Brasilianer Astolfo Gomes de Mello Araujo und Jose Carlos Marcelino von der Universität São Paulo haben in ihrer wissenschaftlichen Arbeit eindrucksvoll bewiesen

Denn Gürteltiere sind in der Lage, archäologische Fundstätten durcheinanderzubringen - und damit die Weltgeschichte. Wenn sich die Wühler aggressiv durchs Erdreich schaufeln, verändern sie dessen Beschaffenheit. Dadurch ändert sich auch der Fundort kleinster archäologischer Teile. Die Archäologen finden aus diesem Grund bei Grabungen Fundstücke meterweit von ihrem eigentlichen, ursprünglichen Fundort entfernt - und stellen aufgrund dieses Veränderung Schlussfolgerungen über die Geschichte an, die auf den Grabungen der Gürteltiere beruht.

Mit dieser Entdeckung sicherten sich die beiden Brasilianer den Ig-Nobel-Preis für Archäologie. Der Name der Auszeichnung, "Ig-Nobel-Preis", ist übrigens ein Wortspiel, das auf den englischen Ausdruck "ignoble" zurückgeht und den man etwa mit "schändlich" oder "lächerlich" übersetzen kann.

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11 Meinungen zu ""Du Bastard" - Wenn Forschung interessant und lustig wird"

  • Jiyu
    Mittwoch, 15.10.2008, 17:27 Uhr
    also ich muss sagen, dassich kein stück gelacht habe...wie schon erwähnt haben mehrere wissenschafftler schon "erbsen gezählt" (mendel) und dabei wichtige erkenntnisse gemacht über die die fachwelt gelacht hat...naja...die heutige vererbungslehre wurde von einem mann begründet der ausgelacht wurde...daher sollte man nicht zu früh urteilen auch wenn solche forschungennatürlich kritisch hinterfragt werden sollten.
  • Sumpfding
    Mittwoch, 08.10.2008, 10:42 Uhr
    Wer mehr über die "IG"s wissen und auch ein paar Videos sehen möchte, dem sei die Heimseite der Gesellschaft ans Herz gelegt: http://improbable.com/ig/
  • chriroe
    Samstag, 04.10.2008, 14:05 Uhr
    für alle Kritiker: ich fand den Artikel einfach nur klasse und habe mich köstlich amüsiert.
  • Grille2008
    Samstag, 04.10.2008, 13:43 Uhr
    Also ich weiß ja nicht. Wie Gitarrengoettin schon sagte: Manche Forschungen mögen sich blödsinnig anhören aber es steckt meist ein größerer Zusammenhang dahinter. Die Sache mit den Schleimpilzen ist kein Stück lustig oder überflüssig sondern im Gegenteil sehr interessant! Oder könnt ihr erklären wie ein Haufen Zellen (Schleimpilze sind keine Pilze sondern eine Gemeinschaft von Zellen) dermaßen beeindruckende Fähigkeiten hat ohne auch nur eine Nervenzelle? Ich habe den Versuch mit dem Labyrinth schon in einer sehr guten BBC-Doku gesehn. Wieso das jetzt so lustig sein soll weiß ich wirklich nicht! Diese Leute von Harvard sollten nicht so herablassend sein.
  • Zordon
    Samstag, 04.10.2008, 13:35 Uhr
    In Bezug auf all die Kritik an der Recherche von GMX: Ich glaube nicht, dass der Artikel von GMX-Redakteuren geschrieben wurden, wenn es denn solche überhaupt gibt. Berichte finden sich oft genug auf vielen verschiedenen Seiten und sind höchstwahrscheinlich alle gekauft. Das muss jetzt weder gut noch schlecht sein, aber wollte es mal so anmerken. Am interessantesten fand ich das Ergebnis, dass teure Placebos effektiver sind als billige. Das Phänomen, das Geld Qualität macht taucht ja überall auf und sollte einen schon nachdenklich stimmen...
  • JoNikolas
    Samstag, 04.10.2008, 13:25 Uhr
    Gibt es keine Korrekturleser mehr? Ist ja peinlich - dieser Artikel wie viele andere hier.
  • maunzi
    Samstag, 04.10.2008, 09:41 Uhr
    Ja, unsere Welt ist wirklich amüsant... Und außerdem: Wer hat überhaupt das Recht zu bestimmen, was "lustig" ist und was nicht? Ist es die Komik an sich nicht auch schon wert, erforscht zu werden? By the way: gitarrengoettin, das mit den Bienen find ich total cool ;)
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