Abergläubische Kriminelle machen Jagd auf Albinos
In Simbabwe gibt es den Aberglauben, dass Schwangere ein Kind mit Albinismus gebären werden, wenn sie einen Albino nur ansehen und als Gegenmittel nicht sofort auf ihren Bauch spucken.
Weit verbreitet ist auch die Vorstellung, Sex mit einem Albino könne einen HIV-Infizierten von Aids heilen. Unter den Zulus und Xhosas, zwei Volksstämmen am Kap der Guten Hoffnung, gelten Albinos als besondere, vom Schicksal gesegnete Menschen.
Deshalb glauben sie auch, dass aus ihren Körpern hergestellte Zaubersäfte Glück bringen. Dabei geht es Menschen mit Albinismus in Afrika alles andere als gut. Ihre weiße Haut, die auf einen genetisch bedingten Melaninmangel beruht, ist sehr lichtempfindlich. Die Betroffenen leiden unter der starken Sonne Afrikas und erkranken oft an Hautkrebs.
Opfer meist Frauen und Kinder
In Afrika leben Albinos und ihre Familien oft am Rand der Gesellschaft, da die Geburt eines an Albinismus leidenden Kindes als "schlechtes Omen" gilt. Bei den Übergriffen in Tansania waren die Opfer meist Frauen und Kinder. Vermutlich weil sie besonders hilflos sind und sich kaum wehren können.
Etwa einer von 10.000 Afrikanern hat Albinismus. Im Vergleich zu europäischen Länder, ist das eine besonders hohe Zahl. Zum Schutz der gejagten Minderheit der hat der tansanische Präsident Jakaya Kikwete bereits mehrfach ein hartes Vorgehen gegen die Banden angedroht.
177 Meinungen zu "Abergläubische Kriminelle machen Jagd auf Albinos"
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LuCzypher
Mittwoch, 29.10.2008, 21:48 Uhr Oberlemming,Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. -
oberlemming
Mittwoch, 29.10.2008, 13:56 Uhr Man muß nicht kriminell sein, um abergläubisch zu sein. Die"Jagdszenen aus Niederbayern", wo eine ganze Dorfgemeinschaft auf Schwulenhatz ging, sie sind noch nicht Geschichte. -
hopebewohner511
Mittwoch, 29.10.2008, 12:44 Uhr Und wieso ist irgendwas davon schlimmer als umgebracht zu werden? Sorry, das sind andere Grausamkeiten, aber keine schlimmeren. -
LuCzypher
Mittwoch, 29.10.2008, 08:03 Uhr @nikki Von solch Grausamkeiten hab ich auch schon gehört.Selbst war ich noch nicht in Afrika,würde mich schon mal reizen,aber was man so alles mitbekommt,außer diesen rituellen Grausamkeiten,diese ganze kriegerische Gewalt,Unruhen,Krankheiten usw. werd ich wohl auf nen Ausflug dorthin verzichten. @holzhauer Dafür glauben Sie an andere Märchengestalten und an die Auferstehung eines Toten,wenn ich das richtig mitbekommen habe.Ist nur n anderes Voodoo.Aber im Grunde der gleiche Unsinn. -
nikki007
Dienstag, 28.10.2008, 16:33 Uhr @LuCzypher Fangen wir mal an wie Frauen behandelt werden in den Flüchtlingsländern. Seit Jahren vergewaltigt, missbraucht, gequält und unterdrückt. Die jungen Mädchen die immer noch im Genitalbereich beschnitten werden, was zu einem Afrikanischen Ritual gehört. Die Männer die in den Flüchlingsländern brutal geschlagen werden. Die Menschen dort kennen nur Ihre Gesetze und führen sie aus. Sie trinken Tierblut um länger zu leben. Essen das Gehirn von Tieren um schlauer zu sein wie andere in ihrem Volk. Ich glaube kaum das irgendeiner es schafft sie von ihren Trieben und Gebräuchen abzuhalten. -
LuCzypher
Dienstag, 28.10.2008, 13:22 Uhr @nikki007 Sie schreiben die Albinojagd wäre ein harmloser Brauch gegen manch anderes was dort geschieht.Würden Sie uns darüber aufklären was dies ist?Danke.
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