Täglich schalten Sie den Fernseher an oder telefonieren mit dem Handy. Viele solcher alltäglichen Gegenstände wurden aber eigentlich für die Armee entwickelt und zu Kriegszwecken eingesetzt.

Bereits im Jahre 1910 erkannte Boris Rosing das Potenzial des Fernsehens als Kriegsinstrument: So könnten Truppen zum Beispiel Geheimbefehle oder Einblicke in feindliche Stellungen erhalten. Das TV-Gerät ist nicht der einzige Alltagsgegenstand, der ursprünglich für das Militär gedacht war.
Früher waren Computer tonnenschwere Maschinen. Deswegen hat das Militär die Entwicklung der kleineren PCs vorangetrieben, damit sie an ihren Stützpunkten auch einen Computer benutzen konnten. Und noch eine weitere Erfindung versteckt sich auf diesem Bild.
Richtig: das Handy. Für eine bessere Kommunikation bei Einsätzen lag den Kommandeuren ein mobiles Kommunikationsgerät sehr am Herzen, der Vorläufer des jetzigen Handys war geboren.
Mit Smartphones gehen wir regelmäßig ins Internet, welches ebenfalls seine Anfänge beim Militär hatte. Der Vorgänger, das Arpanet, sollte vor allem Kommunikation und Vernetzung zwischen der Heimat und Krisengebieten gewährleisten.
Ein weiteres technisches Gadget ist das GPS. In unbekannten Einsatzorten versprach das "Global Positioning System" eine sichere Orientierung.
Alexander Fleming erhielt den Nobelpreis für die Entdeckung des Penicillins. Aber bereits 30 Jahre vor ihm hatte der französische Militärarzt Ernest Duchesne in seiner Doktorarbeit die Bakterien abtötende Wirkung bestimmter Schimmelpilze geschildert.
Die erste Punktschrift entwickelte Charles Barbier, allerdings nicht die für Blinde. Die Schrift sollte es Soldaten möglich machen, eine Nachricht auch bei vollkommener Dunkelheit zu lesen. Das Licht der Taschenlampe hätte beim Lesen ansonsten Feinde aufmerksam gemacht.
Soldaten waren immer lange unterwegs und kamen in Krisengebieten schwer an Nahrung. Deswegen geht auch die Erfindung der Tütensuppe auf die Kappe des Militärs.
Da die Konservierung von Essen in Flaschen für den Krieg nicht besonders geeignet war, entwickelten Wissenschaftler speziell für Außeneinsätze die Konservendose.