Auf einem Mars-Foto kann man eine spektakuläre Gesteinsformation entdecken, die an das jungsteinzeitliche Stonehenge in England erinnert. Alien-Forscher sind begeistert.

Das in England liegende Stonehenge ist ein Bauwerk mit einer Grabenanlage und konzentrischen Steinkreisen, das Menschen von der Jungsteinzeit bis in die Bronzezeit nutzten.

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Ein solches Stonehenge wollen Hobby-Astronomen und Alien-Jäger nun auch auf einem hochauflösenden Mars-Foto entdeckt haben. Bekannt gemacht wurde das Foto über die Facebook-Gruppe "Journey to the Surface of the MARS". Das Foto stammt von dem High Resolution Imaging Science Experiment (HiRise) an Bord des Mars Reconnaissance Orbiter, einer NASA-Sonde, die Fotos vom Mars geschossen hat.
Auf dem Foto sieht man einen Hügel mit einigen im Kreis angeordneten Erhöhungen darauf. Um den Hügel kann man mit viel gutem Willen eine Art Graben erkennen. Im Großen und Ganzen erinnert das Ganze also schon etwas an Stonehenge. Prompt geistert bereits die Bezeichnung Marshenge durch die Medien.

Was ist eine Pareidolie?

Womit sich die Frage stellt: Wie entstand diese Formation? Für Alienforscher, die auf dem Mars bereits eine von Alien-Hand erbaute Pyramide entdeckt haben wollen, ist der Fall klar: Hier errichteten Außerirdische ein Bauwerk.

Viele möchten auch Kontakt zu möglichen Außerirdischen herstellen.

Die Aliens-Fans spekulieren darüber, ob die Erbauer des irdischen Stonehenge vielleicht den Mars besucht haben könnten – mit einer Steinzeitrakete, an der auch die Familie Feuerstein ihre Freude gehabt hätte? Oder ob vielleicht die Aliens stattdessen auf die Erde kamen und unseren Vorfahren erklärten, wie man so ein Marshenge auf der Erde nachbauen könnte?

Wissenschaftler betonen jedoch, dass solche Gesteinsformationen durchaus auf natürlichem Wege entstehen können. Durch Beben, Wind und eisige Temperaturen sowie Auftau-Phasen im Wechsel.

In diesem Zusammenhang spielt auch die so genannte Pareidolie eine Rolle. Als Pareidolie bezeichnet man das psychologische Phänomen, dass man vertraute Bilder oder Gegenstände an Orten, in Dingen oder Mustern sieht, wo sie nicht existieren. Das bekannteste Beispiel hierfür dürften Wolkenformationen sein, in denen man alles Mögliche zu erkennen glaubt.

Immer wieder sorgen Fotos vom roten Planeten Mars für Aufregung unter Astronomen und Alien-Jägern. Man glaubt, auf der Mars-Oberfläche eine Formation zu erkennen, die unmöglich von selbst entstanden sein kann:

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