Wie skurril manche Nationen ihre Osterfeiertage verbringen und warum das philippinische Fest so abschreckend ist, sehen Sie hier.

USA: Im Weißen Haus in Washington ist das Ostereierrollen eine beliebte Tradition. Im Garten des US-Präsidenten dürfen Kinder Eier suchen und mit einem großen Löffel über den Rasen bugsieren.
Australien: Oster-Bilby statt Oster-Bunny. Bilbys sind kleine, hasenähnliche Beuteltiere, deren Lebensraum die weit verbreiteten Kaninchen fast vollkommen eingenommen haben. Einige Schokoladenhersteller bieten inzwischen Bilbys aus Schokolade an.
Ungarn: Das "Begießen" von Frauen und Mädchen am Ostermontag geht auf einen vorchristlichen Fruchtbarkeitsbrauch zurück. Männer besuchen verwandte oder befreundete Frauen und bespritzen sie mit Parfüm oder Wasser. Dafür werden sie mit Ostereiern, Kuchen und Alkohol bewirtet.
Offensichtlich haben die Frauen mit diesem etwas seltsamen Brauch aber kein großes Problem.
Italien: In vielen Dörfern gibt es Inszenierungen des Leidenswegs Christi und Oster-Prozessionen. Back-Spezialitäten sind süßes Gebäck in Form einer Taube und herzhafte, mit Gemüse und Ei gefüllte Kuchen.
Mexiko: In Mexiko-Stadt zieht der festliche Passionszug zur Erinnerung an die Leiden Christi durch den Ortsteil Iztapalapa. Die Passionsspiele in Mexiko entstanden nach einer Cholera-Epidemie.
Spanien: Bei Prozessionen frommer Bruderschaften werden Jesus- und Heiligenfiguren durch die Straßen getragen. Vielerorts vermummen sich Teilnehmer mit spitzen Kapuzen, einige "Büßer" tragen Eisenketten.
Schweden: Kinder verkleiden sich mit langen Röcken und Kopftüchern als "Påskäring" (Osterweiber) und ziehen von Haus zu Haus, um Süßes zu sammeln und selbstgemalte Osterkarten zu verteilen.