Spektakuläre Fotos zeigen unseren Himmel, wie wir ihn selten sehen.

Im September 2015 faszinierte uns der Anblick einer totalen Mondfinsternis mit rot leuchtendem Blutmond. Zwei Faktoren waren für dieses besondere Ereignis verantwortlich: Zum einen wirkte der Mond größer, da er unserem Planeten besonders nahe war. Zum anderen wurde von der Erde langwelliges Licht in den Schattenkegel gestreut und erzeugte den speziellen Farbton. Diese Konstellation wird erst wieder für das Jahr 2033 erwartet.
Das Zusammenspiel zwischen Sonnenwinden und Erdatmosphäre erschafft Nordlichter, die über den Himmel zu tanzen scheinen. Forscher sehen dabei mehr als ein Lichtspektakel, da der Einfluss unseres Planeten und die Auswirkungen auf unsere Atmosphäre bislang noch ungeklärt sind. Um mehr über Polarlichter zu erfahren, sendet die Nasa Raketensonden direkt hinein. Diese Aufnahme ist eine Collage aus den Starts von vier Raketen.
Was aussieht wie ein harmloser Wolkenstrudel, ist der Taifun Nuri. Er wütete mit einer Geschwindigkeit von bis zu 287 Kilometern in der Stunde Anfang November 2014 etwa tausend Kilometer von der japanischen Insel Okinawa entfernt im Pazifik. Damit erreichte der Taifun auf der Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala die Maximalstufe 5.
Jedes Jahr im Sommer ist ein besonderes Spektakel am Nachthimmel zu beobachten: Ein funkelnder Schauer aus Sternschnuppen zieht vorbei. Im August sind es bis zu hundert pro Stunde. Sie werden Perseiden genannt, nach dem Sternbild Perseus, vor dessen Hintergrund sie erscheinen.
Diese Aufnahme von einem sogenannten Roten Kobold ("Sprite") entstand in der chilenischen Atacama-Wüste. Dort ist die Atmosphäre außerordentlich klar und nur geringfügig beeinträchtigt von der Lichtverschmutzung. Dadurch sind solche Fotos überhaupt möglich, denn die "Sprites" schlagen aus Gewitterwolken hinaus in die Erdatmosphäre. Sie sind sehr kurzlebig, zudem ist ihr Lichtspektrum für das menschliche Auge kaum wahrnehmbar.