Schatzfund in Brandenburg: Ein Hobby-Archäologe hat in Lebus nördlich von Frankfurt (Oder) rund 2.100 Silbermünzen entdeckt.

Forscher in Kanada konnten einen ganz besonderen Schluck zu sich nehmen.

Sie stammten aus dem 11. bis 12. Jahrhundert, sagte ein Sprecher vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum. Es handele sich um sogenannte Hochrandpfennige, die damals auch als Sachsen- oder Wendenpfennige bekannt gewesen seien. Die "Märkische Oderzeitung" hatte darüber berichtet.

Der zwei Kilo schwere Schatz befindet sich derzeit im Landesamt in Wünsdorf. Der Sprecher sagte, es seien mehrere Münzsorten, zumeist aus Silber. "Sie glänzen silbrig, teils aber auch grünlich." Solche Münzen seien vor allem im westslawischen Raum vorgekommen. Ostbrandenburg sei damals von polnischen Fürsten regiert worden.

Der Fundort liegt in Sichtweite des Lebuser Burgbergs. Dort war 2003 bereits ein 3.000 Jahre alter Bronzeschatz gehoben worden. Der sogenannte Bronzehort wird im Pauli-Kloster in Brandenburg/Havel gezeigt.© dpa

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