Spektakuläre Fotos zeigen unseren Himmel, wie wir ihn selten sehen.

Das Zusammenspiel zwischen Sonnenwinden und Erdatmosphäre erschafft Nordlichter, die über den Himmel zu tanzen scheinen. Forscher sehen dabei mehr als ein Lichtspektakel, da der Einfluss unseres Planeten und die Wirkungen für unsere Atmosphäre bislang noch ungeklärt sind. Um mehr über Polarlichter zu erfahren, sendet die Nasa Raketensonden direkt hinein. Diese Aufnahme ist eine Collage aus den Starts von vier Raketen.
Polarlichter leuchten in Violett, Gelb, Rot oder wie hier zu sehen in Grün. Das Himmelsphänomen ist in der Wissenschaft als "Aurora borealis" bekannt. Es entsteht, wenn elektrisch geladene Sonnenteilchen auf Ionen der Erdatmosphäre treffen und diese zum Leuchten anregen.
Was aussieht wie ein Wolkenstrudel ist in Wahrheit Taifun Nuri. Er wütet mit einer Geschwindigkeit von bis zu 287,1 Kilometern in der Stunde Anfang November 2014 etwa 1.000 Kilometer von der japanischen Insel Okinawa entfernt. Damit erreicht der Taifun auf der Saffir-Simpson Hurrikan-Skala die Maximalstufe 5.
Der Supertaifun Vongfong sieht aus dem All wunderschön aus. Der gigantische Sturm hat ein Auge mit einem Durchmesser von 80 Kilometern und bewegt sich mit rasender Geschwindigkeit über dem Westpazifik auf die japanische Insel Okinawa zu. Mit Sturmböen von bis zu 252 Kilometern pro Stunde ist jedoch zu befürchten, dass Vongfong massive Schäden anrichten wird. Da werden Erinnerungen an den mörderischen Sturm Haiyan wach.
Zwillingstornados in Nebraska: Ein Sturm im US-Bundesstaat Nebraska ließ immer neue Tornados entstehen, die gravierende Schäden verursachten. Bei der Zerstörung der Siedlung namens Pilger durch diesen Zwillingstornado kam auch ein Kind ums Leben. Das Foto ist eine Aufnahme des Sturmjägers Reed Timmer, der noch weitere starke Tornados in der Region erwartet.
Superzelle: Das sieht gruselig aus: Ein Wolkenungetüm namens "Superzelle" schwebte 2013 über Melsungen in Hessen. Früher gingen Forscher davon aus, dass solche Gewitterwolken nur in den USA vorkommen. Mittlerweile hat es sich herausgestellt, dass sie rund um den Globus auftreten. Auch bei den Unwettern im Juni 2014 schwebte eine "Superzelle" über NRW. Diese ist jedoch nicht das einzige Wetterphänomen, welches am Himmel auftaucht.
Sturmwolken: Dieser Himmel leuchtet fast so schön wie ein Nordlicht, jedoch ist er nicht so harmlos. Hier brauen sich Sturmwolken über der polnischen Stadt Gorzow Wielkopolski zusammen, die jederzeit abregnen könnten.
Gewitterwolken: Da ist die Urlaubsstimmung schnell vorbei: Düstere Gewitterwolken sammeln sich über den Gardasee und vermiesen Touristen und Einheimischen zugleich den Tag.