Verdachtsfälle mit Schmallenberg-Virus häufen sich
Ein betroffener Bauer aus dem sauerländischen Warstein hat Angst um seine Schafe. © dpa / Jörg Taron
In Nordrhein-Westfalen ist gerade ein neuer Verdachtsfall bekannt geworden, wie "Kölnische-Rundschau.de" berichtet. In Marienheide im Oberbergischen Kreis kamen verunstaltete Lämmer zur Welt, die offenbar mit dem Krankheitserreger befallen sind. Bei zwei toten Lämmern in Euskirchen in der Eifel war der Zeitung zufolge kurz zuvor das Virus nachgewiesen worden.
Krankheitsbild bei Jungtieren
Erkrankte Schaf-Föten sind laut "Kölnische-Rundschau.de" nicht überlebensfähig oder kommen schon tot zur Welt. Das Schmallenberg-Virus wird offenbar durch Insekten übertragen und kann auch Rinder und Ziegen heimsuchen. Menschen seien nicht gefährdet, zitiert das Blatt das Friedrich-Löffler-Institut. Die Forschungseinrichtung für Tiergesundheit hatte den Erreger vor wenigen Tagen vorläufig nach der Kleinstadt im Sauerland benannt.
Das Virus ist der Zeitung zufolge im vergangenen Herbst zeitgleich in den Niederlanden und im sauerländischen Schmallenberg aufgetreten. Alleine in den Niederlanden sollen seitdem 49 Rinderbetriebe sowie 75 Schaf- und zwei Ziegenhaltungen Krankheitsfälle gemeldet haben, wie "Der-Westen.de" berichtet.
Bei infizierten, ausgewachsenen Tieren seien im Gegensatz zum Nachwuchs aber kaum Symptome zu erkennen, sagte Kreisveterinär Dr. Stefan Kohler "Kölnische-Rundschau.de". "Sie wirken geschwächt und lassen in ihrer Leistung nach." Doch erwachsene Schafe, Rinder und Ziegen gesunden offenbar wieder.
78 Meinungen zu "Angst vor neuer Tierseuche"
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Rattenmama
Dienstag, 24.01.2012, 10:47 Uhr Mich würden ja mal die Ställe interessieren. Sicher Massentierhaltung. Leuten die sowas unterstützden, gehört eh mehr als ne Seuche an Hals. Brauchen wir jeden Tag Fleisch? Nein. Ist soviel Fleisch gesund? Nein. Den Tieren gehts scheiße, aber wen kümmert`s? Sind ja blos Tiere. Das Tiere genauso Gefühle haben, wie jeder Mensch (der auch nur ein TIER ist) interessiert ja keinen. Würde die Menschheit einfach mal ihre Krone abnehmen und beginnen zu denken -ja ich weiß, is schon anstrengend- gäbe es solche Seuchen gar nicht mehr. -
ichkennalle
Mittwoch, 18.01.2012, 17:19 Uhr @girgir ja, klar, man kann jederzeit zusehen, das futter ist wohl auch ok. so einen flattermann kauft man dann aber auch nicht jeden tag.... schlimm sind doch diese volksverdummungsfressketten a la mcdreck und würgerking. da wird den leuten doch mit aggressivster werbung klargemacht, dass man zwischen 2 labbrige brötchenhälften möglichst viel fleisch packen muss! und so sehen unsere sportgestählten jugendlichen grossmäuler dann auch aus ;-))))))))))))))) unter "sportlich" verstehen die, ihre narrenkappe schräg aufzusetzen und bei ihrem tiefergelegten polo das gaspedal auf gerader strecke mal durchzutreten. weicheigeneration! schon mein vater sagte, dass die amis nichts drauf haben, wahrscheinlich, so seine vermutung, weil sie nur weissbrot essen...... ;-)))) -
PVGIO
Mittwoch, 18.01.2012, 09:21 Uhr na endlich!!!! und ich hatte schon Angst, dass man vergessen hätte wieder Angst in Deutschland zu verbreiten. Es ist doch immerwieder beruhigend zu wissen, dass es noch Ängste gibt, die wir bisher nicht hatten, die uns quasi vorenthalten wurden... mal sehen, was las näxte Angst hochgepuscht wird! -
Solifuga
Mittwoch, 18.01.2012, 08:46 Uhr @TopQuerdenker "Wenn man nichts darüber weiß, sollte man besser nichts dazu sagen, denn schon bei den Castortransporten wurde nachweislich eine 400 mal höhere Strahlung gemessen, als die Naturgemäße Hintergrundstrahlung ausmacht. Einfach besser informieren hilft manches Mal schon." Erstens: habe ich irgendwo geschrieben, dass radioaktive Strahlung in beliebigen Mengen unproblematisch ist? Nein, ich habe von Werten geredet, die in der Hintergrundstrahlung praktisch untergehen. Und du konterst das mit einem Beispiel, in dem die Strahlung 400 mal höher ist... Zweitens steht das Wörtchen "immissionsseitig" dort nicht umsonst. Die Strahlungsintensität nimmt bekanntlich mit der Entfernung von der Quelle ab. Ginge es um eine seriöse Risikobetrachtung, wäre die erste interessante Frage daher: wo genau wurden die Werte gemessen? Die zweite betrifft den Zeitfaktor: wie lange ist Person X (Anwohner, Zugführer, Einsatzkräfte, ...) exponiert, d.h. welche Dosis nimmt sie z.B. im Laufe eines Jahres aus natürlichen Quellen auf (niedrige Werte, lange Einwirkzeit) und wieviel durch strahlende Castorbehälter (höhere Werte, aber i.d.R. kurze Einwirkzeit)? Nüchtern betrachtet ergibt dieser Faktor 400 in den meisten Fällen nur einen winzigen Ausschlag im Gesamtbild, nach dem unter anderen Umständen kein Hahn krähen würde (vgl. Flugreisen: hier beträgt der Faktor etwa 100). Aber um eine nüchterne Bewertung geht es ja nicht, sondern um Stimmungsmache, indem man einen aus dem Zusammenhang gerissenen Zahlenwert in die Runde schmeißt, der auf den ersten Blick nach ganz schön viel aussieht. *Das* ist Angstmacherei, danke für die Demonstration. -
astra1971
Mittwoch, 18.01.2012, 08:34 Uhr Allein der Schweinepest-Ausbruch 1997/98 in den Niederlanden verursachte direkte Kosten von 2,3 Milliarden Euro, zusätzlich indirekte Kosten in ähnlicher Größenordnung und führte zur Tötung von 12 Millionen Schweinen. -
Girgir
Dienstag, 17.01.2012, 17:57 Uhr blockhead Karma IST Evolution *g* Schon mal versucht, das von der Seite zu sehen?
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