Boas würgen Beute bis zum letzten Herzschlag
Scott Boback und seine Kollegen vom Dickinson College in Carlisle (USA) hatte 16 Boas zwischen einem und eineinhalb Metern Länge mit speziell präparierten toten Ratten gefüttert. Diesen waren wassergefüllte Blasen mit Schläuchen implantiert worden, über die die Forscher den Druck messen konnten, den die Schlange ausübte. Eine der Blasen war zudem an eine elektrische Pulspumpe angeschlossen, mit der die Forscher einen künstlichen Herzschlag von 195 Schlägen pro Minute simulierten.
Dabei zeigte sich, dass Ratten mit "Herzschlag" etwa 20 Minuten lang gewürgt wurden - doppelt so lange wie Beute ohne vermeintlichen Puls. Auch der Druck war im Mittel etwa doppelt so hoch wie bei lebloser Beute. Bei den "lebenden" Ratten variierten die Schlangen zudem häufig Druck und Körperstellung. Die Tiere ließen erst los, nachdem die Pumpe eine Weile abgestellt - und damit der künstliche Puls nicht mehr zu spüren war. Selbst Schlangen, die nie lebende Beute gefangen hatten, zeigten dieses Verhalten, berichten die Forscher. Es sei also zumindest teilweise angeboren.
Das Würgen ist eine sehr kraftzehrende Art des Beutefangs. Daher sei es sinnvoll, dass die Tiere feststellen, wann sie den Druck verringern können, schreiben die Forscher. Wie die Schlangen den Tod ihrer Opfer feststellen, sei bisher nicht klar gewesen. Eine einfachere Variante wäre die Reaktion auf nachlassende Körperbewegungen - die Abhängigkeit vom Herzschlag habe sich möglicherweise als Reaktion auf den Fang größerer Kaltblüter entwickelt. Diese lebten auch bei extrem verlangsamten Bewegungen noch weiter.
23 Meinungen zu "So würgen Boas ihre Beute"
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Galois
Mittwoch, 25.01.2012, 11:11 Uhr kann passieren, alles ok :-) -
chilli11
Mittwoch, 25.01.2012, 10:39 Uhr uuuuuuh galois, tut mir leid!!!! hab den falschen namen eingetippt.... sorry ^^ -
Galois
Sonntag, 22.01.2012, 12:57 Uhr chili11 @regius: also erstmal ging es nur um den blöden kommentar von galois. ========== immer schön richtig lesen, bitte... der blöde Kommentar kam von Daeva... in meinem Beitrag zitierte ich den nur... ich bin nämlich durchaus deiner Meinung... -
chilli11
Sonntag, 22.01.2012, 11:24 Uhr @regius: also erstmal ging es nur um den blöden kommentar von galois. meine schlange is knappe 50cm lang und frisst nur die kleinen jungtiere mit geschlossenen augen. da die sich nich wirklich wehren, brauch ich auch nich danebenstehen. wenns dann mal an die größeren tiere geht, bekommt sie die auf keinen fall lebend! und ich rede nicht von frostfutter! ob man nun danebensteht oder nich, so schnell wie die sich wehren, kann man gar nich eingreifen. -
Galois
Donnerstag, 19.01.2012, 16:00 Uhr wiborg Ich halte nichts von diesen ekeligen Viechern..man sollte diese Viecher ausrotten oder so wie es in manchen Ländern üblich ist, ab in den Kochtopf ..Schmecken angeblich gut und fördern den Stuhlgang.. ========= nur zu... geh unbewaffnet in den Dschungel und mach dich auf die Suche nach den Viechern... mal sehen, wer von euch wieder rauskommt... -
wiborg
Donnerstag, 19.01.2012, 15:49 Uhr Ich halte nichts von diesen ekeligen Viechern..man sollte diese Viecher ausrotten oder so wie es in manchen Ländern üblich ist, ab in den Kochtopf ..Schmecken angeblich gut und fördern den Stuhlgang.. -
snoopy1974
Donnerstag, 19.01.2012, 13:06 Uhr Na und, dann war die Schlange eben dann die Beute *lol*
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