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31.01.2012, 16:54 Uhr

Studie: Genmais schadet Bienenlarven nicht

Würzburg (dpa) - Gentechnisch veränderter Mais hat Würzburger Forschern zufolge keine negativen Auswirkungen auf Bienenlarven. Wie die Universität der Stadt am Dienstag mitteilte, entwickelten sich die Bienenbabys genauso schnell und gut wie Artgenossen, die mit natürlichen Maispollen gefüttert wurden.

Auch die Sterblichkeitsrate der Tiere sei nicht gestiegen. Die Wissenschaftler haben den Insektennachwuchs in einer künstlichen Wabe fünf Tage lang unter anderem mit gentechnisch verändertem Mais ernährt. Eine der drei Testgruppen habe mit dem Futtersaft Pollen einer Maissorte erhalten, die gleich drei Gene zur Bekämpfung von Schädlingen enthält. Die Bienen hätten das giftige Eiweiß ohne Probleme verdaut. Getestet wurde auch die seit 2009 in Deutschland verbotene Genmais-Sorte MON 810.

Polistes dominulus / Gallische Feldwespe

Ein perfider Parasit steuert Wespen wie willenlose Roboter. >

"Dieses Ergebnis geht konform mit dem Stand der Wissenschaft", sagte der wissenschaftliche Mitarbeiter Stephan Härtel vom Lehrstuhl für Zoologie der Universität. Es gebe bisher keine veröffentlichte wissenschaftliche Studie, die zeigt, dass es einen negativen Effekt für die Honigbiene gebe.

Zu den Auswirkungen von Genmais-Pollen auf ausgewachsene Bienen konnte das Forscherteam zunächst nichts sagen. "Die Bienenlarven reagieren am sensibelsten auf die Gifte", betonte jedoch Härtel. Das lasse vermuten, dass auch erwachsene Bienen von transgenem Mais nicht negativ beeinflusst würden.

Für konkrete Erkenntnisse darüber wollen die Experten der Uni in den kommenden vier Jahren auch die Auswirkungen von gentechnisch veränderten Kartoffeln und Maispflanzen auf Honig- und Wildbienen untersuchen.

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23 Meinungen zu "Genmais schadet Bienen nicht"

  • Altayr
    Sonntag, 05.02.2012, 17:11 Uhr
    @ Solifuga: Ja, ich weiß auch jedesmal nicht, ob ich lachen oder weinen soll... Argumente kommen von solchen Leuten schon einmal garnicht, dafür allerdings Polemik ohne Ende. Wenn man dann dagegenhält, dass man doch einmal sachlich über das Thema reden sollte, wird man ohne Begründung oder weiteree Argumente als Lobbyist abgestempelt. Gegen solche Leute hat man mit sachlichen Argumenten keine Chance. Entweder man stimmt in ihr undifferenziertes Geschrei mit ein oder man ist böse und gekauft. Klar, denn diese Leute akzeptieren aus Prinzip nichts, was sie nicht in ihrer festgefahrenen Meinung berstärkt. Also wenn du nicht "Gene, Atome und Strahlung sind böse und gehören abgeschafft!" schreist, bist du EINDEUTIG Lobbyist. :-D
  • Solifuga
    Freitag, 03.02.2012, 14:21 Uhr
    @Kaetzchen33: "Ich weiß über dich nur, daß du seltsamerweise immer da auftauchst, wo ich gerade bin." Da ich schon ein bisschen länger in diesem Forum (und speziell in diesem Thread) aktiv bin, ist es wohl genau umgekehrtrum... "Man könnte geneigt sein zu behaupten, du seist ein kleiner Stalker" Man könnte geneigt sein, zu behaupten, du machst das absichtlich, um mich zu ärgern "oder aber, du seist bezahlt, um Beiträge wie meine, in einem schlechten Licht dastehen zu lassen, weil sie einfach nicht "Lobby-Konform" sind." oder aber, du seist bezahlt, um hier Alternativmedizin und diverse Öko-Organisationen zu pushen. Siehste? Ich kann das auch. Im Übrigen, wo sind denn nun die Argumente? Ist doch der reine Hohn, dass man, wenn man sich über das pauschale ad-hominem-Gesülze beschwert, gleich im nächsten Posting denselben Stuss wieder vorgesetzt kriegt: "Lobbyschreiber! Lakaien der XYZ-Mafia! Bezahlt! Gekauft!" Mehr habt ihr nicht auf der Pfanne, oder was? Das würde zur Not auch noch ein dressierter Affe hinkriegen..
  • Solifuga
    Donnerstag, 02.02.2012, 15:18 Uhr
    @Kaetzchen33 "Es ist das Gleiche wie mit den Handystrahlen. Daß diese nicht schädlich oder gar nützlich für den Menschen sein sollen, wird auch nur in den von Nokia, Samsung, Motorola finanzierten Studien behauptet." Genau, und wenn sie von unabhängigen Stellen finanziert sind (wie z.B. diese: http://www.unibas.ch/index.cfm?uuid=6AE908EFACF9412FB52E43191D82DE4F&type=search&show_long=1), dann sind sie trotzdem heimlich von der Mobilfunkindustrie gekauft oder sonstwie erlogen. Nicht, weil es dafür irgendwelche konkreten Hinweise gibt, sondern weil einfach nicht sein kann, was nicht sein darf. Im Übrigen ist es schon witzig: du fürchtest dich vor Handystrahlung, Genfood, Impfungen, sogar vorm Fleischessen - und gleichzeitig schluckst du Bleichmittel, weil der Kerl, der es verkauft, behautet, es wäre ein Allheilmittel. Muss man das verstehen?
  • olum
    Mittwoch, 01.02.2012, 16:17 Uhr
    .....ich kann nur nochmal auf den Dokumentarfilm von Seite 1 verweisen - die genmanipulierten Pflanzen von Monsanto und Konsorten schaden vielleicht nicht explizit und zuallererst den Bienen, dafür aber umsomehr dem Rest der Umwelt, der Landwirtschaft, uns allen......wer glaubt, dass die "Schädlinge" nicht auf diese Pflanzen reagieren und sich anpassen irrt und der Schaden ist hinterher umso grösser, da die dazu verkauften Pestizide in der Dosis immer weiter erhöht werden müssen um überhaupt noch etwas auszurichten - es ist das alte Spiel mit den sogenannten Heilsbringern.....ausserdem kreuzen sich die Gen-Pflanzen in die natürlichen ein und die Tests, wie sich der Verzehr auf die Organismen, übrigens auch uns, auswirkt sind noch nicht abgeschlossen - wir nehmen sie gerade zu uns, mit offenem Ergebnis........Tests an Ratten mit manipulierten Kartoffeln in den 90ern beispielsweise sind jedenfalls nicht gerade beruhigend......ergänzend zu diesem Film ist auch noch dieser hier: http://www.goodfood-badfood.de/
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