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US-Forscher ziehen Riesenkalmar aus dem Meer

(cfl) - Das ist eine echte Rarität: US-Wissenschaftlern ist es im Golf von Mexiko gelungen, einen Riesenkalmar zu fangen. Das Prachtexemplar misst 5,9 Meter.

Der bisher einzige Fund in diesem Gewässer stammt aus dem Jahr 1954. Damals trieb ein totes Exemplar im Delta des Mississippi.

Die Forscher von der "National Oceanic And Atmospheric Administration" (NOAA) zogen im aktuellen Fall den Riesenkalmar am 30. Juli an Bord. Mit einem Netz waren die Amerikaner, wie jetzt erst bekannt wurde, in etwa 460 Metern Tiefe auf Fang gegangen, bei dem sich das etwa 46 Kilogramm schwere Tier zufällig verfing. An der Oberfläche war das Tiefsee-Geschöpf leider schon tot. Es hatte den abrupten Wechsel des Druckunterschieds nicht überlebt.

"Als das Netz aus dem Wasser kam, konnte ich sehen, dass etwas sehr Großes darin war", sagte Anthony Martinez, Experte für Meeressäuger, laut einer Pressemitteilung der NOAA. "Wir wussten, dass es möglich sein könnte, einen Riesenkalmar zu fangen. Aber das erwarteten wir nicht wirklich."

Die Meeresexperten waren im Golf von Mexiko an Bord der "Gordon Gunter" unterwegs, um die Ernährungsgewohnheiten von Pottwalen zu untersuchen und hatten sich mit weitaus kleineren Lebewesen beschäftigt. Um so erstaunter waren die Biologen über ihren sensationellen Fang. Der knapp sechs Meter lange Tiefseebewohner wird jetzt im "NOAA's National Systematics Laboratory" von Spezialisten begutachtet.

"Das ist ein unglaublich seltener Fall im Golf von Mexiko", zeigte sich Dr. Michael Vecchione, Direktor des "NOAA's National Systematics Laboratory", überrascht . "Riesenkalmare werden normalerweise in Weltregionen gefangen, wo Tiefsee-Fischerei wie etwa von Spanien oder Neuseeland betrieben wird."

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  • Mothman
    Mittwoch, 21.04.2010, 15:49 Uhr
    aufjedenfall typisch mensch: es ist groß, es ist selten, Ich nehms mit und bring es um ... für die wissenschaft natürlich.
  • ORSK
    Donnerstag, 01.10.2009, 09:34 Uhr
    Warum hier jetzt so ein "Gedöns" gemacht wird, kann ich nicht so recht nachvollziehen. Vom Gewicht (schlappe 46 kg) ist das arme Tierchen doch absolut unspektakulär, ebenso von der Länge - 6 Meter erreichen nur die zwei Tentakel, und selbst die kann man noch dehnen. Und eine Bildunterschrift besagt, daß die meisten Tiere als Präparat im Museum enden, daher sind bei diesem Fang auch keine grundlegend neuen anatomischen Kenntnisse zu erwarten. Der Jubel der US-Forscher liegt vielleicht eher daran, daß ihre Trophäe im Golf von Mexiko, also quasi im US-"Gartenteich" (vgl. "Hinterhof") gefangen wurde...
  • bigsteven
    Donnerstag, 01.10.2009, 08:01 Uhr
    ich hab dieser tage auch eine wunderschöne frau gesehen. hab sie mir geschossen. tot ist sie zwar, aber ich kann sie mir immer anschaun. üblich sind diese tiere bei mexiko ja nicht, somit ist jetzt die ordnung wieder hergestellt, jetzt gibts dort auch keine mehr! der einzige ist ja jetz tot.
  • Harmonia
    Donnerstag, 24.09.2009, 17:36 Uhr
    Ich kann mich den Meinungen der meisten hier nur anschließen. Wie kann man so etwas einen tollen Fund nennen? Was wird noch alles im Namen der "Wissenschaft" "verbrochen"?! Der Mensch sollte seine Möglichkeiten zum Schutz der Natur einsetzen und nicht glauben, dass der Zweck (=Erforschung um jeden Preis) die Mittel heilige. Ich finde auch, dass das Tier armselig aussieht. Hättet ihr ihn doch einfach unten gelassen! Ich will mir nicht vorstellen, wie schlimm das für diese arme Tier gewesen sein muss, erst gefangen zu werden und dann durch den Druck des Auftauchens qualvoll zu sterben. Nur ein Leben mit der Natur bedeutet eine Zukunft für uns alle, da kann man noch so viel forschen, es wird uns auf diese unsensible Weise eines Tages nicht viel besser ergehen als diesem armen Tier.
  • Andatho
    Donnerstag, 24.09.2009, 14:21 Uhr
    Bei solchen Meldungen fällt mir immer nur eins ein: Wie gut dass der Mensch auf die Welt kam um die Natur vor ihrer eigenen Vernichtung zu schützen....
  • kalamar
    Donnerstag, 24.09.2009, 14:01 Uhr
    totaler rotz das denen das nich zu blöd ist.

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Sie lesen gerade: US-Forscher ziehen Riesenkalmar an Land. Der 46 kg schwere Kalmar ging den Biologen zufällig ins Netz.