Wellington (dpa) - Zwei extrem seltene weiße Kiwi-Junge verzücken die Ranger in einem Wildpark in Neuseeland. Es sei "wie ein Sechser im Lotto", sagte Helen Tickner, Managerin des Pukaha Mount Bruce-Parks 125 Kilometer nördlich von Wellington.

Die beiden flauschigen Jungvögel seien zusammen mit ihren drei älteren Geschwistern vermutlich die einzigen weißen Kiwis der Welt. Ein Wildhüter hatte die Kleinen vergangene Woche in einem Nest entdeckt. Auch aus Myanmar gab es am Freitag überraschende Vogel-Neuigkeiten: Dort tauchte nach mehr als 70 Jahren eine als ausgestorben geltende Art wieder auf.

Dieser Hund ist nicht nur extrem groß, sondern auch enorm aggressiv.

Wissenschaftler fanden mehrere Exemplare der Jerdontimalie (Chrysomma altirostre altirostre) 150 Kilometer nördlich von Rangun, berichtete die amerikanische Wildlife Conservation Society. Der Grasland-Vogel war in dem südostasiatischen Land zuletzt 1941 gesichtet worden. Er gehört zu den Singvögeln aus der Familie der Sperlingsvögel und ähnelt einem Spatz.

Spatz-braun sind auch die Eltern der beiden weißen Kiwi-Jungen. Sie haben jedoch beide ein Gen für weiße Federn. Es sei Zufall, dass die zwei sich gefunden hätten, sagte Wildpark-Managerin Tickner. Die Wildhüter hätten nicht nachgeholfen, um weiße Küken zu produzieren.

Der Kiwi ist das Nationaltier Neuseelands. Die kaum mehr als 40 Zentimeter großen Tiere sind die kleinsten Laufvögel der Welt. Sie können nicht fliegen. Weil die Ureinwohner die Kiwis einst jagten und Siedler Tiere wie Hunde, Katzen und Füchse einschleppten, sind die Vögel in weiten Teilen Neuseelands ausgerottet.© dpa