Deutscher Satellit wäre fast auf Peking gestürzt
in Kooperation mit
"Peking lag exakt auf der Absturzbahn von 'Rosat'", sagt Manfred Warhaut, Bereichsleiter Missionsbetrieb im Europäischen Raumfahrtkontrollzentrum in Darmstadt. Ein Aufprall in der chinesischen Hauptstadt sei "absolut im Bereich des Möglichen" gewesen, so Heiner Klinkrad, Leiter des Büros für Weltraumrückstände der europäischen Weltraumagentur Esa.
In der Nacht zum 23. Oktober war "Rosat" in den Golf von Bengalen gestürzt. "Unsere Berechnungen haben ergeben, dass es genau Peking getroffen hätte, wenn 'Rosat' sieben bis zehn Minuten später abgestürzt wäre", sagt Klinkrad. Ein solcher Absturz hätte für Deutschland teuer werden können. Einer internationalen Übereinkunft zufolge haftet für alle Schäden, wer Satelliten in den Orbit schießt. "Rosat" war 1990 in Betrieb genommen worden und diente fast neun Jahre lang der Erforschung des Kosmos. Mit einem Teleskop wurde der Himmel auf Quellen von Röntgenstrahlen abgesucht. Von der Erde aus ist dies nicht möglich, da die Erdatmosphäre Röntgenstrahlen absorbiert.
Deutschland plant verstärkte Kooperation mit China
Trotz Widerständen aus den USA will die Bundesregierung im Bereich der Raumfahrt eng mit China kooperieren. "Die Chinesen haben große Ambitionen und verfügen über so riesige Mittel, dass wir in Bereichen wie der bemannten Raumfahrt gar nicht mithalten können", sagt Peter Hintze, der Raumfahrtbeauftragte der Bundesregierung, dem SPIEGEL. Die Konsequenz müsse sein, "die Kooperation zu suchen".
Während die Amerikaner es ablehnen, China Zugang zur Internationalen Raumstation ISS zu gewähren, sieht Hintze dies als sinnvoll an. Bei der wissenschaftlichen Erkundung des Mondes und des Sonnensystems sei die chinesische Raumfahrtoffensive "eine Bereicherung", sagte er. Hintze würde die Chinesen am liebsten auch für eine Zusammenarbeit beim Navigationssystem Galileo gewinnen
Im Gegensatz zu Deutschland sind die USA sehr auf Abgrenzung zur neuen Weltraummacht China bedacht. "Wir sollten nicht in die gefährliche Rhetorik eines neuen Kalten Kriegs im Weltraum verfallen", warnt der Chef des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, Johann-Dietrich Wörner.
© SPIEGEL ONLINE
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Reno
Sonntag, 05.02.2012, 08:56 Uhr Rechnung für den Einschuss auf den Mond (Schätzung ohne Atmosphäre): dE1 = G * M * m (1/ro -1/ru) / 2 dE2 = G * M * m (1/ru -1/rm) / 2 dE1/dE2 = 1 = (1/ro -1/ru)/(1/ru -1/rm) 1/ru -1/rm = 1/ro -1/ru 2/ru = 1/ro + 1/rm ru = 2 / (1/ro + 1/rm) mit ro = 6400km und rm = 380000km => 12600km Für Alles was höher fliegt als rund 6200km über der Erdeoberfläche, ist es sogar billiger auf den Mond geschossen zu werden, als auf die Erde abgebremst zu werden. Zum Vergleich: Geostationärer Satellit 42000km. (Merkel wurde beim Besuch gerade der Kontakt zu chinesischen Menschenrechtsaktivisten verweigert. Vielleicht sollten wir des öfteren daneben schiessen?) -
Amistad
Montag, 30.01.2012, 16:24 Uhr mama ich bin ein bischen schwanger, oder papa oma ist doch nur ein wenig tod. hätte der hund nicht gekackt hätt er den hasne gefangen. wäre ich ein jahrhundert früher geboren worden wäre ich jetzt schon tod. immer wieder diese sensationsgier, hätte wäre wenn ist aber nicht. also was soll das sensationsgereisse. -
nervig79
Montag, 30.01.2012, 15:49 Uhr Die neue Art des Technologietransfers. -
derbatzi
Montag, 30.01.2012, 15:33 Uhr "Einer internationalen Übereinkunft zufolge haftet für alle Schäden, wer Satelliten in den Orbit schießt." Also, nächstes Mal bitte darauf achten, daß wir die HRE-Zentrale treffen... die haben wir nämlich schon bezahlt. -
hightvoltage
Montag, 30.01.2012, 15:10 Uhr tja, der bumerang kommt zurück.....peng-ei-weg--- -
Kawamatze
Montag, 30.01.2012, 14:10 Uhr Hupsi.......... -
hafter
Montag, 30.01.2012, 12:03 Uhr Peking sollte LOTTO spielen !!
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