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20.07.2012, 15:51 Uhr

So faszinierend ist der Weltraum

Rote Riesen: Aufgeblähte Sternenopas

Irgendwann ist auch in größeren Sternen aller Wasserstoff zu Helium umgewandelt. Sonnenähnliche Sterne werden daraufhin zu sogenannten Roten Riesen. Das Helium wird im nächsten Schritt zu Kohlenstoff umgewandelt. Abhängig von der Masse des Sterns werden nach und nach immer schwerere Elemente "ausgebrütet". Endgültig Schluss ist bei extrem massereichen Sternen, wenn der Kern aus Eisen besteht.

Unsere Sonne ist recht massearm, deshalb geht bei ihr die Reaktionskette nur so lange, bis der Kern aus Kohlenstoff und Sauerstoff besteht. Aktuell hat die Sonne die Hälfte ihres Lebens hinter sich.

Im Stadium eines Roten Riesen wird der Kern heißer und heißer, der Stern dehnt sich dabei aus. Der Rote Riese kann sich nun bis auf das 100-Fache seiner ursprünglichen Größe aufblähen.

Weiße Zwerge: Superheiße Überreste

Im nächsten Schritt stößt der Stern seine Gashülle ab und kollabiert zu einem sogenannten Weißen Zwerg. Die Gashülle kann noch bis zu 10.000 Jahre weiter leuchten.

Der Weiße Zwerg ist extrem heiß - meist um die 100.000 °C. Da der Weiße Zwerg aber keinen Kernbrennstoff mehr besitzt, kühlt er in der Folge langsam ab.

Auf dieser Illustration sind die zwei Weißen Zwerge J0806 abgebildet, die in ungefähr 1.600 Lichtjahren Entfernung von der Erde umeinander kreisen. Astronomen glauben, dass sie irgendwann einmal verschmelzen werden.

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