Zur mobilen Ansicht wechseln

16.02.2013, 10:58 Uhr

Experte: 2048 rast gefährlicher Asteroid Richtung Erde

Noordwijk/Darmstadt (dpa) - Nach dem Asteroiden "2012 DA14" werden sich weit größere Himmelskörper der Erde nähern. Gefährlich könnte es bereits im Jahr 2048 werden, wenn der Brocken "2007 VK184" erscheint.

"Der Asteroid hat einen Durchmesser von 170 Metern und könnte ein Bundesland komplett zerstören, wenn er einschlägt", meinte Gerhard Drolshagen. Er ist bei der europäischen Weltraumagentur Esa in Noordwijk auf erdnahe Objekte spezialisiert. Dieser Asteroid ist rund dreimal breiter als "2012 DA14".

"Das wäre eine regionale Katastrophe, die Menschen in diesem Bereich wären tot", meinte der 59-Jährige. "Dieser Asteroid ist der gefährlichste, den wir jetzt kennen." Die Wahrscheinlichkeit eines Einschlags liege nach derzeitigen Berechnungen bei 1 zu 1800.

Grundsätzlich würden Asteroide, die der Erde nahe kommen, ab einem Durchmesser von 30 Metern als gefährlich eingestuft. Von ihnen seien aber erst 9600 bekannt. "Vermutlich sind die Asteroiden gefährlicher, die wir nicht kennen", meinte Drolshagen.

Deshalb verstärkten die Esa und die US-Raumfahrtbehörde Nasa die Suche nach großen Exemplaren, mit Teleskopen etwa in Arizona, auf Hawaii oder auf Teneriffa. "Wir wollen die Asteroiden möglichst früh entdecken."

Kommen sie der Erde gefährlich nahe, müsste ihnen ein Schubs gegeben werden, um ihre Bahn zu ändern. "Eine einfache Methode wäre, eine Raumsonde auf sie zu schießen, um sie dadurch von der Erde abzulenken." Ein Asteroid rase mit hohem Tempo, etwa 20 Mal so schnell wie eine Gewehrkugel.

Alle News vom: 16. Februar 2013 Zur Übersicht: Wissen

69 Meinungen zu "Nächster Asteroid kommt 2048"

  • sagitta68
    Dienstag, 12.03.2013, 08:29 Uhr
    Da der Radakteur die Möglichkeit beschreibt, dass ein Bundesland zerstört werden könnte würde ich gern wissen ob man da schon genaueres weiß. Ev. mit Uhrzeit ???
  • umpalumpa123
    Freitag, 08.03.2013, 09:03 Uhr
    @ sagitta68: Den ökonomisch unabhängigen Forscher gibt es nicht so oft. ---------------- nun, wenn du hier unabhänging in der form von "kann sich seine forschung selbst finanzieren und ist nicht auf dritte angewiesen" hast du sicher recht, das gibt es wohl nur in absoluten ausnahmefällen, mit tendenz zu garnicht. grundlagenforschung selbst ist allerdings selten an ökonomische ziele gebunden, die max-plank-gesellschaft zB hat sich der grundlagenforschung verschrieben, und ist zu fast 100% von staat/spenden finanziert. geld in form von patenten oder ähnlichen kommt da fast garnicht rein, da grundlagen eben für die allgemeinheit sind. die fraunhofer institute hingegen forschen sehr anwendungsorientiert. sie sind auch zu grossem teil finanziell unabhängig es gibt also schon einen sehr deutlichen unterschied zwischen grundlagen- und anwendungsforschung. diese beiden begriffe also bitte nicht so äquivalent benutzen
  • sagitta68
    Freitag, 08.03.2013, 08:55 Uhr
    Unicum | 6483 Beiträge Zielgerichtete Forschung,... ich hab mit dem Begriff ein echtes Problem: Forschung sollte Ergebnissoffen sein nicht Zielorientiert. Zielorientiert ist eher etwas für den Bereich Entwicklung. Habe den Text heute erst gelesen. Stimmt schon, es sollte Forschung geben, die auch mit einer überraschenden Entdeckung enden kann. Auch kein Ergebnis kann ein Ergebnis sein und sogar ein "falsches " Resultat kann später hilfreich sein. Das passiert auch ab und an. Aber meist gibt es doch so etwas wie Zielvorgaben an deren Erreichung auch die Forschungsgelder gebunden sind. Den ökonomisch unabhängigen Forscher gibt es nicht so oft.
  • Unicum
    Dienstag, 05.03.2013, 16:38 Uhr
    @sagitta68 "Eine erfolgreiche Sache. So zielgerichtete Forschung mit einem klaren Ergebnis ist eben auch heutzutage noch möglich, wenn auch nicht immer die Regel." Michelson hatte kein klares Ergebnis. Jedenfalls keines das er akzeptierte Er glaubte bis zu seinem Tod an den Äther und suchte eine Erklärung warum die Experimente es anderst anzeigten. Zielgerichtete Forschung,... ich hab mit dem Begriff ein echtes Problem: Forschung sollte Ergebnissoffen sein nicht Zielorientiert. Zielorientiert ist eher etwas für den Bereich Entwicklung. Und damit ist ein klares ergebnis eben auch heute und im übrigen auch schon früher eher die Ausnahme wie die Regel gewesen. Man war früher auch schon öfters auf wissenschaftlichen Holzwegen unterwegs, mit der Zeit bleiben aber eben nur die Erfolge in der Geschichte hängen - die Misserfolge verschwinden. Und bei der Stringtheorie wurde die Mathematik ganz schön durchgekrempelt - wer weis wann man das mal wieder für was ganz anderes brauchen kann.
  • enceladus2
    Montag, 04.03.2013, 10:02 Uhr
    umpalumpi..............genausowenig kann IRGNEDWER alleine bestimmen welche theorie denn nun blödsinn ist und welche nicht. Das hast du aber den Nagel auf den Kopf getroffen. Hoffentlich war es nicht dein eigener.
  • sagitta68
    Montag, 04.03.2013, 09:38 Uhr
    Unicum | 6451 Beiträge Jupp, sehe ich auch so. Michelson hat z.b. mit einer Suche nach dem Äther das Interferometer erfunden, ein Gerät das man heute noch gut brauchen kann. Eine erfolgreiche Sache. So zielgerichtete Forschung mit einem klaren Ergebnis ist eben auch heutzutage noch möglich, wenn auch nicht immer die Regel.
  • umpalumpa123
    Montag, 04.03.2013, 07:06 Uhr
    @ saggita68: Die Stringtheorie hat in fast 40 Jahren viel Geld gekostet - sonst nichts. Am Ende war es keine Theorie sondern mehr ein Modell oder eine Glaubenssache. Irgendwer hat das mal mit einer Planskizze eines Autos verglichen bei dem Räder , Motor und Lenkung fehlten und die Karosse auf dem Dach lag. --------------- deine polemik kannst du dir für einen stammtisch deiner wahl aufsparen,..... DU kannst sicher nicht beurteilen, was im rahmen der strings in verschiedenen bereichen gefördert wurde. und mit den kosten der theorie kann man wohl 2-3 banken in europa retten, mehr nicht.... genausowenig kann IRGNEDWER alleine bestimmen welche theorie denn nun blödsinn ist und welche nicht. so helden wie du haben nämlich vor 100 jahren auch gekrümmte 4-dimensionale räume und welle-teilchen-dualitäten für unfug gehalten, vor 200 jahren war man noch der meinung, leben entstünde immmer spontan, usw...... wenn du von vorne hinein was ausschliessen willst, dann bist du in einem beliebigen gotteshaus besser aufgehoben, und deine "ich habs ja gleich gewusst"-sprüche sind in den ganzen fussball und euro threads hier in besserer gesellschaft für jemanden, der so offensichtlich wenig ahnung von der materie hat, spuckst du schon immer gewaltig grosse töne,....
Services
IceCube

Tief in der Arktis: Hinweise auf extra-galaktische Neutrinos. >

Live-Mitschnitt: Grizzly will Kamera fressenVideo

Sie wollten wissen, wie ein Bär von innen aussieht? Bitteschön! >

Wunder oder Baum?

"Stille spirituelle Revolution": Esoterik laut Umfrage auf dem Vormarsch. >


Internet Made in GermanyWEB.DE 2013 - Marke des JahrhundertsIhr WEB.de-Postfach ist grünWeb.de unterstützt Unicef

Sie lesen gerade: Nächster Asteroid kommt 2048. Dieser könnte ein Bundesland komplett zerstören - wenn er einschlägt.